Abschlussveranstaltung und Übergabe des Evaluationsergebnisses

Das Projekt endet - Senioren engagieren sich weiter

Bürgermeister Reinhold Gsell, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Prof. Dr. Gerhard Vigener sowie die ehemaligen Studentinnen Lisa Krüger und Maria Knauf bei der Übergabe des Skriptes mit den Evaluationsergebnissen und Handlungsempfehlungen


Im Oktober 2013 wurde in der Gemeinde Forst das Projekt „Die lebendige alltagsunterstützende Nachbarschaft – Senioren in Forst engagieren sich“ in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg und dem Landkreis Karlsruhe ins Leben gerufen. Ziel des Projektes war, das Engagement der Seniorinnen und Senioren zu evaluieren und öffentlich zu machen. Das gesamte Forschungsprojekt erstreckte sich über einen Zeitraum von drei Jahren und wurde von Prof. Dr. Gerhard Vigener und Studierenden des Faches Soziale Arbeit begleitet. Die Studentinnen haben Teilaspekte des Forschungsprojektes in ihrer Bachelor- bzw. Masterthesis ausgearbeitet
Im Rahmen des Projektes wurde ein Projektbeirat gegründet, in dem Vertreter aus dem Gemeinderat, den Kirchen, dem Landkreis, der Sozialstation, der örtlichen Vereine, des Pflegestützpunktes und der Gemeindeverwaltung vertreten sind.
Das Forschungsprojekt der SRH Hochschule endete nun mit der Evaluation und einem Abschlussbericht, der auch ein Handlungskonzept beinhaltet. Zur Abschlussveranstaltung und Übergabe der Skripten konnte Bürgermeister Reinhold Gsell neben Prof. Dr. Gerhard Vigener, dem wissenschaftlichen Begleiter des Projektes, auch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Sozialdezernent Peter Kappes sowie Professoren der SRH Hochschule Heidelberg und die ehemaligen Studentinnen Lisa Krüger und Maria Knauf, Vertreter des Gemeinderates sowie die Motoren, Helfer, Hilfeempfänger sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger, begrüßen. Bürgermeister Reinhold Gsell betonte, dass mit der Abschlussveranstaltung zwar die Begleitung des Projektes durch die Hochschule ende, nicht aber die bereits angestoßenen Aktionen der Forster Seniorinnen und Senioren. Der neugebildete „Seniorenrat Forst“ wird an die Stelle des Projektbeirates treten und weitere Aktivitäten beraten und nachhaltig begleiten.
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel wies auf die Bedeutung der gegenseitigen Hilfe, vor allem im Kontext mit der demografischen Entwicklung hin. „Rund ein viertel der Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinden und Städte sind 60 Jahre und älter – und dieser Anteil wird in den kommenden Jahren erheblich ansteigen. Daher sind tragfähige, nachhaltige nachbarschaftliche Konzepte unerlässlich und neben einer guten Infrastruktur mit ein Garant für die Wohnqualität einer Gemeinde. Forst ist hier auf dem allerbesten Weg und dazu kann ich den Bürgermeister nur beglückwünschen“, so der Landrat in seinem Grußwort.
Prof. Dr. Vigener stellte das Projekt und die einzelnen Untersuchungsschritte sowie das Fazit daraus vor. Der Abschlussbericht, Band 6 der Schriften der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften, enthält Handlungsempfehlungen die im „Seniorenrat Forst“ diskutiert und weiterentwickelt werden sollen.
Für interessierte Bürgerinnen und Bürger steht in der Gemeindebücherei das Skript zur ausleihe bereit.

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