Partnerschaften

Partnerstadt Landsberg

LandsbergEin einschneidendes Ereignis in der Deutschen Geschichte, die Deutsche Wiedervereinigung, hat auch in Forst Spuren hinterlassen. Schon im Vorfeld der Wiedervereinigung knüpfte Bürgermeister Huber Kontakte zu der Stadt Landsbergin der damaligen DDR und half durch die übernommene Patenschaft beim Wiederaufbau dieser Gemeinde.
Die Stadt Landsberg (Sachsen-Anhalt) liegt ca. 15 km von Halle entfernt und hat ca. 4500 Einwohner. Vorherrschend ist eine landwirtschaftliche Struktur sowie mittelständische Gewerbe. 1990 besuchte eine Delegation des Bezirkes Halle aus der ehemaligen DDR die Stadt Karlsruhe. Bei einer Besichtigung der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. sind erste Kontakte zwischen Forst und Landsberg geknüpft worden. Ende April 1990 besuchte bereits eine Delegation, angeführt vom damaligen Landsberger Bürgermeister Horst Weigt, die Gemeinde Forst. Ein Gegenbesuch der Forster fand noch im Mai 1990 statt. Bei diesem ersten Gedankenaustausch wurde von beiden Seiten der Wunsch nach einer patenschaftlichen Beziehung geäußert. Man wurde sich schnell einig. Am 26.06.1990 fiel die Entscheidung des Forster Gemeinderates einstimmig, dass mit der Stadt Landsberg eine Patenschaft geschlossen werde soll. Die Urkunde konnte am 07.09.1990 von den Bürgermeistern Alex Huber und Horst Weigt unterzeichnet werden.

LandsbergDie damals besiegelte Patenschaft gestaltete sich in der Zukunft sehr vielfältig. So besuchten sich Vertreter der Gremien und der Gemeindeverwaltungen gegenseitig. Vereine und Kirchengruppen knüpften Kontakte, Privatpersonen schlossen Freundschaften, sogar ein Zahnarzt schickt 1991 zwei seiner Helferinnen zu einem kostenlosen Praktikum nach Forst.
Man stand den Landsbergern jederzeit mit Rat und Tat zur Seit. Auch finanziell versuchte man der Stadt in den Anfangsjahren des Umbruchs unter die Arme zu greifen. So konnte 1990 ein Tanklöschfahrzeug der Landsberger Feuerwehr übergeben werden. Auch PC´s stellte man dem Patenkind zur Verfügung.
Heute kann man sagen, dass die Visionen von damals Wirklichkeit geworden sind. Es ist eine Beziehung entstanden, die sehr facettenreich geworden ist. Die Arbeit hat sich gelohnt. Landsberg ist eine Vorzeigegemeinde in den neuen Bundesländern. Aus der Patenschaft ist mittlerweile eine Partnerschaft gewachsen.
 


 
 
 
Patenschaft mit der 5. Kompanie des ABC-Abwehrregiments 750 Baden

Patenschaft mit der 5. Kompanie
des ABC-Abwehrregiments 750 Baden

Seit dem 10.12.2009 beschreiten die Gemeinde Forst und die 5. Kompanie des ABC-Abwehrregiments 750 Baden neue Wege.
Am 05.12.2009 wurde die Patenschaft zwischen der Gemeinde Forst und der 5. Kompanie des ABC-Abwehrregiments 750 Baden mit einem Festakt auf dem Kirchplatz in der Forster Ortsmitte besiegelt.
 
Das ABC-Abwehrregiment 750 Baden - in seiner jetzigen Struktur - wurde am 01. April 1993 in der Dragonerkaserne aufgestellt.
Die ersten Soldaten kamen aus dem ABC-Abwehrausbildungszentrum 911 und der ABC-Abwehrlehrkompanie 10, welche mit der Aufstellung des ABC-Abwehrbataillon 750 aufgelöst wurden.

Danach umfasste das ABC-Abwehrbataillon 750 für den Friedensbetrieb 587 Soldaten sowie 5 zivile Mitarbeiter, die auf 5 Kompanien (Stabs- und Versorgungskompanie, drei Einsatzkompanien und eine Feldersatzkompanie) aufgeteilt waren.
Am 01. Januar 2003 wurde das ABC-Abwehrbataillon 750 unter das Kommando der ABC-Abwehrbrigade 100 gestellt.

Das Bataillon umfasst 754 Soldaten und 6 zivile Mitarbeiter, die auf 6 Kompanien (AGA-Kompanie kam hinzu) aufgeteilt sind.
Am 01. Januar 2007 ist das ABC-Abwehrbataillon 750 aufgrund einer Umstrukturierung zum ABC-Abwehrregiment 750 Baden aufgewachsen. Heute umfasst das Regiment knapp 1100 Soldaten, die auf 7 Kompanien aufgeteilt sind.
 
September 1993 bis Februar 1994 Einsatz von zwei Wasseraufbereitungstrupps in Somalia (UNOSOM)
Dezember 1993 Katastrophenhilfe in Heidelberg
Juni 1994 Katastrophenhilfe beim Hochwasser in Walzbachtal / Sinsheim
Dezember 1994 Rettungs- und Bergungseinsatz bei einem Hubschrauberabsturz in Mannheim
August 1995 Umzug von der Dragonerkaserne in die Eichelbergkaserne
November 1997 Umbenennung der Eichelbergkaserne in General Doktor. Speidel-Kaserne
November 1998 Katastrophenhilfe beim Hochwassereinsatz in Baden-Baden
1996 bis 2002 Abstellung von Kontingenten zur Friedenssicherung im ehemaligen Jugoslawien, GECONIFOR, GECONSFOR, GECONKFOR
Juli 2002 bis Dezember 2002 Im Rahmen der Operation zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus Enduring Freedomstellte das ABC-Abwehrbataillon 750 das 2. Einsatzkontingent Kuwait.
August 2002 Katastrophenhilfe beim Hochwassereinsatz im Großraum Dresden
Februar 2005 Unterstützung beim Besuch des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush, in Mainz
August 2005 Unterstützung beim 20. Weltjugendtag / Papstbesuch in Köln
Februar 2006 Unterstützung bei der Bekämpfung der Vogelgrippe in Mecklenburg-Vorpommern (Rügen)
Juni/Juli 2006 Unterstützung bei der FIFA- Fußballweltmeisterschaft in Deutschland
Juni 2007 Unterstützung beim G8-Gipfel in Heiligendamm



Die Patenschaft soll das Verständnis zwischen der Bundeswehr und der Bevölkerung zu fördern und zu vertiefen. Auch die Soldaten kommen aus der Gesellschaft und es ist wichtig, dass sie auch aus der Gesellschaft einen festen Rückhalt erfahren.  
 
Um die Transparenz in der Öffentlichkeit weiter zu fördern sowie Informationen über Laufbahnen und Karrieremöglichkeiten im ABC-Abwehrregiment 750 "BADEN" zu vermitteln, wurde 2010 die Artikelserie "Soldaten auf dem Eichelberg" ins Leben gerufen. Die aktuellen Beiträge dazu finden Sie hier"

Soldaten auf dem Eichelberg - Hauptfeldwebel Schubert
Soldaten auf dem Eichelberg - Oberleutnant Pasche
Soldaten auf dem Eichelberg - Unteroffizier Blaß
Soldaten auf dem Eichelberg - Hauptgefreiter Hoeffel

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