Schnelles Internet in Forst

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde das Ratsgremium ausführlich über den Stand der aktuellen Breitbandversorgung informiert. Die Deutsche Telekom hat viele Jahre in Forst keine wesentlichen Investitionen getätigt. Bis vor kurzem lagen überwiegend noch Kupferleitungen, die Datenübertragungsraten waren sehr schlecht. Viele Bürgerinnen und Bürger waren sehr unzufrieden. Beim Anbieter Unitymedia gab und gibt es in Forst immer noch viele „weiße Flecken“. Auch hier ist nur sehr verzögert mit Verbesserungen zu rechnen. Vor diesem Hintergrund hat sich die Gemeinde der Breitbandinitiative des Landkreises Karlsruhe (BLK) angeschlossen. Zunächst wurde die Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken und die Astrid-Lindgren-Schule an das moderne Datenübertragungskabel der Gemeinde angeschlossen. Im Rahmen der Ausbauarbeiten hat sich gezeigt, dass auch das innerörtliche Neubaugebiet „Alte Gärtnerei“ durch private Anbieter nicht versorgt wurde, so dass auch hier die Gemeinde ein modernes Glasfaserkabel verlegt hat.

Analog war die Situation im Gewerbegebiet. Die größten Teile waren lediglich mit altem Kupferkabel versorgt. Eine Verbesserung durch die privaten Anbieter war nicht vorgesehen. Von daher hat sich die Gemeinde entschieden, auch das Gewerbegebiet selbst mit Glasfaserkabel zu erschließen. Die Arbeiten gehen dem Ende entgegen. Sie können erst jetzt fertiggestellt werden, da die Zuleitung zur Waldseehalle (Leerrohre) nur im Zusammenhang mit der Sanierung der Hambrücker Straße verlegt werden konnte.
Christoph Arts von der EnBW, Hauptamtsleiter Heimo Czink und Bürgermeister Bernd Killinger haben den Gemeinderat ausführlich über den aktuellen Leerrohr- und Glasfaserausbau durch die Gemeinde informiert.

Nachdem nun die Gemeinde viele Verbesserungen umgesetzt hat, hat die Deutsche Telekom mit der Vectoringtechnik (hier werden Glasfaserleitungen nur bis zu den Verteilerkästen verlegt, die „letzte Meile“ bis zum Haus besteht aus veralteter Kupfertechnik) nachgezogen. Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat festgelegt, den Masterplan nach den neuesten Erkenntnissen zu überarbeiten. Die Verwaltung wurde ermächtigt, entsprechende Kostenofferten beim Fachingenieurbüro tkt einzuholen. Danach wird das Ratsgremium das weitere Vorgehen festlegen. Die Beschlussfassung erfolgte einstimmig.

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