Verwaltung informiert den Gemeinderat über den Stand des Katastrophenschutzkonzeptes

Die Gemeinde ist dabei, ein Katastrophenschutzkonzept zu entwickeln und sukzessive umzusetzen. Mit Jürgen Steinbrink aus Forst steht der Verwaltung hierbei ein kompetenter Fachberater zur Seite. Zsa Zsa Mrotzek vom Ordnungsamt hat das Ratsgremium über den Ist-Stand und die weiteren geplanten Schritte informiert. Unter anderem wurde die Alarmierungsliste aktualisiert. Die Stabsdienstordnung wurde überarbeitet und angepasst. Ein neues Organigramm für den Stab wurde dem Rat vorgestellt. Eine Gliederung und Grobstruktur für einen allgemeinen Katastropheneinsatzplan wurde erarbeitet. Darüber hinaus wurden zehn Funkgeräte beschafft, die im Katastrophenfall bei der Kommunikation zwischen den Gemeindekräften eine wichtige Grundlage bilden werden. Die Gemeindemitarbeiter werden in die Handhabung des Betriebsfunkes eingewiesen. Die Feuerwehr hat für das Feuerwehrhaus und die Beleuchtungsmöglichkeit bei Einsätzen ein Notstromaggregat erhalten. Weiterhin ist die Gemeinde gerade dabei im Seniorenheim die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass mit einem Notstromaggregat bei Stromausfall die Energieversorgung sichergestellt werden kann.

Eine Katastrophenschutzübung im Seniorenheim ist am 13. April 2019 geplant, bei der u.a. die örtliche Feuerwehr, das örtliche DRK und eventuell die Polizei zusammen mit dem Seniorenheim eine Notsituation üben werden.

Nachdem im laufenden Jahr die Netz- und Elektroverkabelung im Rathaus überprüft und ertüchtigt wird, ist für das Jahr 2020 ein weiteres Notstromaggregat für das Rathaus vorgesehen, da sich im Katastrophenfall im Rathaus der Krisenstab zusammenfinden wird. Weiterhin ist 2020 vorgesehen für ganz Forst ein Konzept mit Sirenen zu realisieren.

Aus- und Weiterbildungen des Stabspersonals und Übungen sollen eingeplant werden.

Fraktionsübergreifend hat der Gemeinderat die Aktivitäten gelobt und die Wichtigkeit dieses Konzeptes unterstrichen.

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