Bedarfsplanung 2019/2020 verabschiedet

Alljährlich befasst sich der Gemeinderat intensiv mit der Kindergartenbedarfsplanung. Bereits im März hat sich die „Arbeitsgruppe Kindergarten“ mit dem Thema befasst und die Platzsituation nach der Anmeldephase sowie das Ergebnis einer Fragebogenaktion abgestimmt. Nach ausgiebiger Diskussion hat der Gemeinderat einstimmig die Bedarfsplanung 2019/2020 auf Grundlage des Verwaltungsvorschlages genehmigt. Hierbei wurden auch weitgehend die Regelungen bestätigt, die Grundlagen für die Aufnahme der Kinder bilden. Erste Priorität hat hierbei das Einzugsgebiet der jeweiligen Einrichtung. Danach entscheidet das Alter. Neu festgelegt wurde, dass Geschwisterkinder zukünftig Vorrang bei der Zuteilung erhalten. Kinder, die bereits in einer Krippe sind, erhalten ebenfalls Vorzug gegenüber Neuaufnahmen. Danach erfolgt eine Vergabe der Plätze außerhalb des Einzugsgebietes. Erstmals erfolgt die Belegung mit diesen Änderungen zum Kindergartenjahr 2020/2021. Für das kommende Kindergartenjahr 2019/2020 kommen die bestehenden Regelungen zum Einsatz.

Darüber hinaus kann in allen vier Einrichtungen ab dem neuen Kindergartenjahr eine zusätzliche FSJ-Stelle zur Entlastung des Personals eingerichtet werden. Diese Maßnahme wird die insgesamt gute und KVJS-konforme Personalausstattung weiter verbessern und leistet einen Beitrag im Krankheitsfall flexibler agieren und „Spitzen“ abfedern zu können. Im Kindergarten St. Franziskus ist es erforderlich, dass die Erzieherinnen bei der täglichen Abwicklung des Mittagessens durch eine hauswirtschaftliche Kraft entlastet werden. Aktuell werden 10 Stunden in der Woche unterstützend geleistet. Mitgetragen hat der Gemeinderat, dass die hauswirtschaftliche Kraft künftig 15 Stunden in der Woche arbeitet. Auch an diesen Kosten wird sich die Gemeinde gemäß Vertrag beteiligen, in diesem Fall wären es 92 Prozent der entstehenden Personalkosten.

„Auch wenn nicht jedem Kind in der Wunscheinrichtung ein Platz angeboten werden kann, kann der Rechtsanspruch jederzeit geleistet werden. Bei speziellem Betreuungswunsch muss unter Umständen eine andere Einrichtung gewählt werden oder es sind geringe Wartezeiten in Kauf zu nehmen“, so die Verwaltung.

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