Lärmaktionsplan in der 3. Runde


Laut EU-Richtlinien sind alle Gemeinden verpflichtet, ein Programm zur systematischen Verminderung von Lärmwirkungen auf die Bevölkerung zu erstellen. Dazu gehört die Durchführung von technischen, baulichen, gestalterischen, verkehrlichen und organisatorischen Maßnahmen.
„Forst geht aktuell in die 3. Runde des Lärmaktionsplanes und ist damit im Vergleich zu anderen Gemeinden schon weit fortgeschritten“, sagte Bürgermeister Bernd Killinger in seiner Begrüßung zur öffentlichen Bürgerversammlung am Donnerstag, 6. Februar im Jägerhaus. Gleichzeitig musste er eingestehen, dass die perfekte Infrastruktur der Gemeinde in Bezug auf Lärm leider im Umkehrschluss Nachteile mit sich bringt. Neuralgische Punkte sind die Hambrücker, die Weiherer,-und die Bruchsaler Straße, sowie der Burgweg, als Durchgangsstraßen. Das Ingenieurbüro Modus Consult präsentierte seine Erhebungen und sah beispielsweise hier in der Herabsetzung des Tempolimits von 40 auf 30 Stundenkilometer eine Verringerung des Lärms um drei Dezibel.
Es ist nun die Bürgerschaft aufgerufen, innerhalb von vier Wochen eigene Vorschläge an das Ingenieurbüro abzugeben, die Modus Consult zusammen mit eigenen Vorschlägen zur Lösung aufbereitet und dem Gemeinderat vorlegt. Hier werden dann mögliche Verbesserungen diskutiert und beschlossen. Auf der Homepage www. forst-baden. de finden sich dazu Pläne und Unterlagen. Bürgermeister Bernd Killinger bittet die Bürgerschaft um aktive Mitarbeit.

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