Schutzmaßnahmen im Pflegeheim werden von Bewohnern und Mitarbeitern gut angenommen



Forst (hc) Im Forster „Seniorenheim im Kirchengarten“ werden die aktuellen strengen Auflagen des Gesetzgebers im Detail beachtet. Besuche sind nicht möglich, die Bewohner konnten bisher nur unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise bei Arztbesuchen, die Einrichtung verlassen. „Unsere Einrichtung legt großen Wert darauf, dass die Bewohner im Pflegeheim per Telefon und Skype mit ihren Vertrauten enge Kontakte pflegen können. Das ganze Team ist bemüht, die vorgeschriebene soziale- und körperliche Isolation für die Bewohnerinnen und Bewohner so angenehm wie möglich zu gestalten“, so die Einrichtung. Vorausschauend wurde schon frühzeitig der Lagerbestand mit Schutzmasken, Schutzkitteln, Sauerstoffflaschen, Handschuhen und anderem Equipment aufgefüllt.
Nur das Pflege-, Reinigungs- und Küchenpersonal sowie die Verwaltungsmitarbeiter dürfen die Einrichtung betreten, ansonsten nur mit Ausnahmegenehmigung. Angehörige dürfen in Notfällen, beispielsweise zur Begleitung eines im Streben liegenden, die Einrichtung besuchen. Die zwei Wohnbereiche sind getrennt. Das heißt: Bewohner halten sich nur auf den jeweiligen Bereichen auf. Auch die Essen finden nur auf den Wohnbereichen statt. Von daher ist aktuell das Foyer im Erdgeschoss frei. Vorausschauend wurde in diesem Bereich ein Quarantänebereich eingerichtet, der im Notfall für eine räumliche Isolation genutzt werden kann. Der Raum wurde mit einem Unterdrucklüfter mit Filter ausgestattet. Die Luft aus dem Quarantänebereich wird bei Betrieb nach außen abgeleitet, damit keine mit Viren belastete Luft in das Seniorenheim eindringen kann. Die Station ist nur über eine Schleuse begehbar, ein separates Dienstzimmer mit vielfältigem Equipment wurde eingerichtet. Räumlichkeiten können innerhalb kürzester Zeit als Notstation aktiviert und belegt werden.
„Wir hoffen sehr, dass wir die separate Station nie brauchen und in einigen Monaten wieder auflösen können“, so die Heimleitung. „Glücklicherweise bestehen aktuell in Forst nur drei registrierte Coronafälle, alle drei Forster sind wieder geheilt“, heißt es. Die jüngste Änderung der Corona-Verordnung sieht vor, dass Bewohner unter Beachtung von Auflagen das Heim verlassen können. Das praktische Umsetzen dieser Bestimmungen ist jedoch sehr schwierig, weshalb man in Kürze „Eins-zu–Eins-Besuche“ unter Auflagen anbieten wird“, so die Heimleitung. Nach Terminvereinbarung mit der Heimverwaltung besteht die Möglichkeit für Angehörige ihre Lieben wieder persönlich zu sprechen. Im Erdgeschoss wird eine vorbereitete Tür geöffnet, die Tür wird durch Tisch und eine Plexiglasscheibe getrennt.  Bewohner sitzen im Heim, die Angehörigen extern in einem geschützten Bereich. „Allerdings mit der erforderlichen räumlichen Distanz“, heißt es. Für Corona infizierte und Menschen mit Symptomen steht diese Besuchsmöglichkeit nicht zur Verfügung.
Auch das tägliche Mittagessen für die Bewohner vom Betreuten Wohnen, die neben dem Pflegeheim zu Hause sind, läuft problemlos. Seit Wochen bietet die eigene Küche einen Bring-Service an, der die Senioren im Betreuten Wohnen mit frischem Essen versorgt. Im Heim selbst, konnten in der Vergangenheit auch Forster Bürgerinnen und Bürger täglich zum Mittagessen kommen. Auch dieser Service wurde schon vor Wochen eingestellt. Allerdings besteht die Möglichkeit mit einer Schleusenregelung und einem Holservice den Stammgästen auch weiterhin täglich ein Mittagessen unter Beachtung von Auflagen anzubieten. Sehr dankbar sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das große Verständnis, die Aufmerksamkeit und die Wertschätzung durch die Bevölkerung und die Angehörigen. Sehr gut angekommen ist vor wenigen Tagen eine Blumenspende von einer Gärtnerei aus der nahen Umgebung, wo die beiden Inhaber den Bewohnern und Mitarbeitern jeweils eine rote Rose gebracht haben. „Das tat gut und kam bei den Bewohnern und Mitarbeitern vom Pflegeheim richtig gut an“, informierten Heimleiter Heimo Czink und Pflegedienstleiterin Ria Däschner.

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