Buchvorstellung "Forst Anno 1757" am 17. Mai, 18.30 Uhr im Jägerhaus

Es ist eines der ältesten Werke und sicherlich das imposanteste im Forster Gemeindearchiv: das 1757 fertiggestellte Schatzungsbuch. Im Rahmen einer Steuerreform wurde damals der gesamte Immobilienbesitz jedes Forster Haushalts auf vielen hundert Seiten nach seiner Größe und seinem Wert im Detail festgehalten. Diese Quelle hat nun der Forster Historiker Prof. Dr. Konrad Dussel akribisch ausgewertet. Und um die Forster Zahlen besser einordnen zu können, wurden auch gleich die fast zeitgleich in den Nachbardörfern entstandenen Schatzungsbücher mehr oder minder intensiv miteinbezogen – vor allem aus Hambrücken, Weiher und Stettfeld, aber auch aus Langenbrücken, Mingolsheim, Neuthard, Rot, St. Leon und Ubstadt.
Der (Immobilien-)Besitz bildete eine wichtige Grundlage im dörflichen Leben. Aber wie lebten die Menschen damals tatsächlich? Ein Stück weit Auskunft geben darüber die mittlerweile vorliegenden verschiedenen Familienbücher, aber auch die Akten, die die fürstbischöfliche Verwaltung anlegte. Und schließlich darf zudem der religiöse – katholische – Kontext nicht vergessen werden. Vor diesem Hintergrund kam schnell ein 300-Seiten-Buch zusammen. Es erscheint mit dem Titel „Forst, Anno 1757“ in der Schriftenreihe des Kreisarchivs. Am Dienstag, den 17. Mai, erfolgt um 18.30 Uhr seine offizielle Vorstellung im Forster Jägerhaus. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Das Buch ist danach für 19,90 Euro im Forster Bürgerbüro sowie im allgemeinen Buchhandel zu erwerben.

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