Infotafeln zu den Schönborner Alleen

Roland Leibersperger für den Heimat- und Kulturverein Forst und Jürgen Hoffmann von der Gemeindeverwaltung haben die Idee aufgegriffen und Infotafeln zu den Schönborner Alleen gestaltet, die Interessantes und Wissenswertes darstellen.

Im Auftrag des Fürstbischofs Damian Hugo von Schönborn entstanden ab 1725 die Schönborner Alleen, ein Wegesystem, das unsere Landschaft bis in die Gegenwart prägt. Das für die Barockzeit typische Raster hat die Form eines geometrischen Rechtecks. Ausgangspunkt ist die Mittelachse des Bruchsaler Schlossgartens. Von dort aus führt eine Hauptallee nach Westen (Grabener Allee bzw. heute Kammerforststraße), während eine zweite Hauptallee, beginnend ab dem heutigen Bruchsaler Mediamarkt-Kreisverkehr, nach Norden verläuft (Kronauer Allee). Darüber hinaus wurden Richtung Rhein zwölf und in Richtung Kurpfalz elf so genannte „Richtwege“ angelegt und mit laufenden Nummern versehen.
Schönborns Alleensystem hat bis heute Auswirkungen auf die Landes- und Regionalplanung. Nicht zuletzt verlaufen große Entwicklungsachsen sowie Teile der Siedlungsplanung entlang der historischen Strukturen. Das in Schönborns Auftrag entstandene Alleensystem existiert noch zu erstaunlich großen Teilen. So verbindet die Kronauer Allee – unterbrochen durch die B35 – noch heute Bruchsal mit Kronau.
Der Ehrenpark Schönborner Alleen ist Teil eines Projekts der Tourismusregion SonnenBaden. Die Beteiligten Städte und Gemeinden Bruchsal, Waghäusel, Ubstadt-Weiher, Bad Schönborn, Karlsdorf-Neuthard, Hambrücken und Kronau platzieren an allen bedeutenden Stellen des historischen Wegesystems Schautafeln. Roland Leibersperger für den Heimat- und Kulturverein Forst und Jürgen Hoffmann von der Gemeindeverwaltung haben die Idee aufgegriffen und Infotafeln zu den Schönborner Alleen gestaltet, die Interessantes und Wissenswertes darstellen.
Schauen Sie mal am Waldsee oder bei der Grillhütte vorbei, es lohnt sich.

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