Aktuelles für Bürger und Besucher

Ab Donnerstag, 15.04.2021 wieder nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe (14. April 2021)

  Kreis Karlsruhe. Trotz Ziehung der sogenannten „Notbremse“ nach Überschreiten der Inzidenzschwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern sind die Infektionszahlen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe weiter gestiegen. Nachdem sie aktuell das Niveau vor dem langen Osterwochenende überschritten haben müssen weitergehende Maßnahme ergriffen werden. Das Gesundheitsamt Karlsruhe hat deshalb noch am Dienstag im Einvernehmen mit der Stadt Karlsruhe und im Benehmen mit den Städten und Gemeinden des Landkreises festgestellt, dass bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen die wirksame Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus erheblich gefährdet ist. Für diesen Fall ordnet das Gesetz für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe nächtliche Ausgangsbeschränkungen in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr an. Die Ausgangsbeschränkungen treten am Donnerstag, den 15. April um 0.00 Uhr in Kraft und sind bis 29. April befristet. Nachdem über die Osterfeiertage weniger getestet wurde, gingen die übermittelten und veröffentlichten Infektionszahlen zurück. Eine Woche nach dem langen Osterwochenende ermöglichen die Zahlen nun wieder einen Aufschluss über das tatsächliche Infektionsgeschehen. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zeigte in einer Videokonferenz mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern am Dienstag, 13. April die Infektionslage im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Karlsruhe auf. Heute beläuft sich die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Karlsruhe auf 163,3 und im Stadtkreis Karlsruhe auf 151,6 und übertreffen damit die Werte vor Ostern deutlich. In beiden Kreisen liegt ein diffuses Infektionsgeschehen ohne Hotspots oder größeren einzelnen Ausbrüchen vor. „Am 27. März wurde im Landkreis und am 6. April im Karlsruher Stadtgebiet die sogenannte „Notbremse“ gezogen, als die Inzidenzwerte von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten wurden. Die damit verbundenen kontaktbeschränkenden Maßnahmen und zurückgenommenen Lockerungen haben aber offensichtlich nicht gegriffen“, sagte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und weiter: „Wenn wir sehen, dass die Maßnahmen nicht ausreichen und die Verbreitung des Coronavirus so nicht gestoppt werden kann, sind wir gesetzlich dazu angehalten, weitere Schritte zur Bekämpfung der Pandemie einzuleiten. Dafür sieht die Corona-Verordnung nächtliche Ausgangsbeschränkungen vor, wie wir sie bereits zu Jahresanfang hatten. Es geht um den Kontaktverzicht“, stellt der Landrat klar. Ohne dieses Instrument werde es nicht gelingen, die Zahl der Ansteckungen spürbar zu reduzieren. 

Impfstart in Forster Hausarztpraxis  (08. April 2021)


Donnerstag, 8. April 2021, 9.57 Uhr. Herr Tusint hat es endlich geschafft, seine 1. Corona Impfung wurde ihm von seinem Hausarzt Dr. Stephan Weis verabreicht. „Bis zum völligen Impfschutz nach der 2. Impfung dauert es noch ein paar Wochen, allerdings werden die heute Geimpften schon nach gut zwei Wochen nicht mehr so anfällig für einen schweren Krankheitsverlauf sein“, erklärt Dr. Weis seinem Patienten das weitere Prozedere. Außer an Herrn Tusint wurden am ersten Tag noch 17 Impftermine vergeben, soviel als mit dem verfügbaren Biontech Impfstoff Combirnaty möglich ist. Entsprechend der behördlichen Anweisungen wird der Impfvorgang ganz genau dokumentiert. Die Uhrzeit wird festgehalten, damit auch die Nachruhezeit gewährleistet ist, die Patientenunterlagen werden erfasst und natürlich der Impfpass ausgefüllt. Das alles klappt wie am Schnürchen, Dr. Weis und seine Helferinnen sind sehr zufrieden. „Wir wollten heute gleich einen kompletten Impftag durchziehen, damit wir wissen, was möglich ist“, sagt der Arzt. Nächste Woche wird er mehr Impfstoff bekommen und in den Folgewochen soll sich die Liefermenge mehr und mehr steigern, wenn auch andere Vakzine außer von Biontech verfügbar sind. Er bittet aber noch einmal ausdrücklich darum, dass die Impftermine nur online über die Homepage hausarzt-forst.de vergeben werden, damit der reguläre Praxisbetrieb zum Wohle aller Patienten weiterlaufen kann.

Impfangebot für alle Ü-80-Jährige erfüllt (06. April 2021)

 
Bürgermeister Bernd Killinger meldet im Namen der Gemeindeverwaltung Forst glücklich: „Wir sind save mit der Impfung der Ü 80-Jährigen!“ Es wurden unter Zusammenarbeit des Familienzentrums im Jägerhaus und der katholischen Kirchengemeinde 562 Personen über 80 Jahre angeschrieben und ein Impfwunsch abgefragt. 150 Personen wurden daraufhin am Dienstag, 06. April im Alex Huber Forum durch ein mobiles Impfteam (MIT) des Kreisimpfzentrums Rheinstetten erstgeimpft. 69 Personen gaben keine Rückmeldung, alle anderen Angeschriebenen haben gemeldet, dass sie entweder in den Impfzentren oder im örtlichen Seniorenzentrum am Kirchgarten bereits geimpft wurden. Das bedeutet für die Gemeinde Forst, dass rund 500 Ü-80-Jährige gegen Corona geimpft sind, eine äußerst zufriedenstellende Quote. Die Impfungen wurden durch ein 4-köpfiges MIT durchgeführt, für die Infrastruktur und den reibungslosen, Corona gerechten Ablauf sorgte der DRK Ortsverein Forst und Helfer der Initiative Forst hilft Forst.
Nach Temperaturprüfung und Handdesinfektion nahmen Helfer von DRK und der Initiative Forst hilft Forst die Unterlagen der Impfwilligen zur Prüfung entgegen. Dr. Hodel, Leiter des MIT, führte das Aufklärungsgespräch und verabreichte anschließend den begehrten Impfstoff Combirnaty von Biontech. Nach der vorgeschriebenen Überwachungszeit durften die Geimpften, ausgestattet mit einem Termin für die abschließende Zweitimpfung, das Alex Huber Forum wieder verlassen.
 

Gemeinde Forst organisiert Impfungen für über 80-Jährige (18. März 2021)

Auch die Gemeinde Forst macht sich auf den Weg in der Waldseehalle Impfungen für die über 80-jährigen zu organisieren. Die Federführung hat dabei das Familienzentrum übernommen. In Forst ist geplant die Zielgruppe telefonisch zu kontaktieren. Dieses Angebot wird möglich, weil die Katholische Kirchengemeinde am Ort die Aktion mit Ehrenamtlichen unterstützt. Auf diese Weise kann nicht nur ein Impftermin vereinbart werden, sondern im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ist auch ein nettes Gespräch möglich, das in Lockdown-Zeiten für einen wichtigen sozialen Austausch sorgt. Das Familienzentrum bemüht sich auch um die Ein- und Anbindung der Forster Hilfsvereine DRK und DLRG, die in der Waldseehalle für einen perfekten Rahmen für die mobilen Impfteams sorgen werden.
Bürgermeister Bernd Killinger freut sich über das Zusammenwirken der ehrenamtlichen Akteure und bedankt sich dafür sehr herzlich. Ihm ist es wichtig, dass möglichst viele Hochaltrigen vom lokalen Angebot Gebrauch machen. Er ist mit dem Angebot jedoch nicht nur zufrieden. Die mobilen Impfteams sind nicht mobil genug, um die immobilen Älteren zu erreichen. Auch jüngere Impfberechtigte sind leider von der Impfung ausgeschlossen. Zudem ist der organisatorische Rahmen sehr aufwändig. Aufwand und Ertrag stehen seiner Meinung nach nicht in einem guten Verhältnis. Wenn bis zum Herbst allen 6500 Erwachsenen Einwohnern ein Impfangebot gemacht werden soll, dann muss noch viel passieren. Dankbar ist Killinger, dass die Hausarztpraxen zum Impfen bereit stehen, weil diese einen echten und wichtigen Beitrag leisten können. Wenn die Impfkampagne bis Herbst jedoch erfolgreich abgeschlossen sein soll, um einen weiteren Lockdown-Winter zu verhindern, dann muss noch mehr passieren. Über den Gemeindetag hat das Forster Gemeindeoberhaupt deshalb ein Angebot und eine Erwartung an die Landesregierung formuliert:
Ich biete dem Land an:
 - dauerhafte kommunale Unterstützung beim Impfen,
 - Bereitstellung von Räumen und Personal,
 - Organisation und Einbindung von ehrenamtlichen Akteuren mit Ortskenntnis.
 Ich fordere vom Land:
 - mindestens zweimal im Monat ein mobiles Impfteam vor Ort,
 - Kostenersatz für die Leistung der Kommune,
 - Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtlichen Helfer.“
Dem Landratsamt dankt Killinger grundsätzlich für das Angebot der mobilen Impfteams, mit denen die Gemeinde Forst schon sehr gute Erfahrungen im Seniorenheim gemacht hat. Für die Zukunft hofft er auf eine vielfache Wiederholung des Angebots in einem flexibleren Rahmen.
 

Quartierskonzept Forst – Datenerhebung im März (05. März 2021)

 
 
Im Rahmen des Quartierskonzeptes in Forst werden in der Woche vom 22.03.2021 im Ortskern Bestandsdaten der dortigen Wohnbebauung ermittelt. Diese Erhebung findet direkt vor Ort im Auftrag der Gemeinde durch Mitarbeiter der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe statt. In erster Linie werden die Gebäude von der Straße aus gesichtet.  Bitte unterstützen Sie das Projekt, indem Sie bei Kontakt folgende Fragen beantworten:- Alter des Gebäudes,- Art und Alter der Heizanlage,- Anzahl der Personen im Haus,- tatsächlicher Energieverbrauch und- ob in der Vergangenheit schon Sanierungsmaßnahmen durchgeführt  wurden.Die Daten helfen dabei, einen möglichst exakten Energiebedarf von dem Gebiet zu ermitteln, mit dem Ziel eine  nachhaltige Energieversorgungsstrategie zu entwickeln.  Wollen Sie uns Informationen übermitteln oder haben Sie Fragen zum Projekt?  Karsten Thiel von der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe steht Ihnen gerne zur Verfügung. Tel. 0721/936-99650 oder per Mail an thiel@uea-kreiska.de  

Auf dem Weg zu „zeozweifrei“– Quartierskonzept in Forst!  (05. März 2021)


Weniger Energiekosten, weniger Schadstoffe – mehr vom Leben!Im Rahmen ihrer Klimaschutzaktivitäten, hat sich die Gemeinde Forst entschlossen, ein energetisches Quartierskonzept, unterstützt durch die Energieagentur des Landkreises Karlsruhe (UEA), durchzuführen.Was ist ein Quartierskonzept? Es handelt sich hierbei um ein integriertes Quartierskonzept zur Darstellung von Energie-Einsparpotenzialen gefördert durch die KfW-Bank. Ziel ist es, den Energieverbrauch in diesem Gebiet deutlich zu senken und ein Konzept für eine nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln.Warum Quartierskonzept? Sie als Immobilienbesitzer/-in haben die Möglichkeit sich kostenfrei und neutral über sinnvolle energetische Sanierungsmaßnahmen zu informieren, folgend Energie und Kosten einzusparen  und den Wert Ihrer Immobilie zu steigern.Wir als Gemeinde erhalten von diesem Projekt verlässliche Informationen über die Gebäudezustände und Sanierungserfordernisse sowie eine übergreifende Strategie für eine zukünftig umweltfreundlichere Energieversorgung in Ihrem Quartier. DatenerhebungWie ist der Ablauf des Quartierskonzeptes? In der Woche vom 22.03.2021 werden die Fachleute der Energieagentur im Auftrag der Gemeinde Gebäudedaten erfassen. In erster Linie werden die Gebäude von der Straße aus gesichtet. Bitte unterstützen Sie das Projekt, indem Sie bei Kontakt folgende Fragen beantworten:- Alter des Gebäudes,- Art und Alter der Heizanlage,- Anzahl der Personen im Haus,- tatsächlicher Energieverbrauch und- ob in der Vergangenheit schon Sanierungsmaßnahmen durchgeführt  wurden. Die Daten helfen dabei, einen möglichst exakten Energiebedarf in dem Gebiet zu ermitteln, mit dem Ziel eine nachhaltige Energieversorgungsstrategie zu entwickeln.   BeratungsangeboteNutzen Sie das Angebot zu Ihrer persönlichen, kostenfreien Energieberatung. Neutrale Energieberater erläutern Ihnen in einem einstündigen Gespräch, durch welche sinnvollen Maßnahmen Sie künftig eine Menge Energiekosten einsparen können. Zudem werden Fragen zu aktuellen Förderprogrammen  oder dem effizienten Umgang mit Strom und Wärme beantwortet.Genauere Informationen zu den Beratungsangeboten werden nochmals gesondert in Amtsblatt und Tagespresse veröffentlicht. Fragen zum Projekt beantwortet Ihnen gerne Karsten Thiel von der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe,  Tel.: 0721/936-99650 oder per E-Mail thiel@uea-kreiska.de

Anmeldung der neuen Fünftklässler*innen an der Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken (02. März 2021)

Die Anmeldung an den weiterführenden Schulen findet in diesem Jahr im Zeitraum vom 8. bis 11. März 2021 statt. Im Folgenden finden Sie einige Hinweise, damit die Anmeldung reibungslos und rasch über die Bühne geht:
 
Wie funktioniert die Anmeldung an der Lußhardt-Gemeinschaftsschule?
 
Sie können die Anmeldung persönlich, per Mail, Brief oder Telefon vornehmen. Wenn Sie die Anmeldung persönlich abgeben möchten, bitten wir Sie, einen Termin für die Anmeldung mit unserem Sekretariat zu vereinbaren. Sie erreichen unser Sekretariat täglich von 8:00 bis 13:00 Uhr unter der Telefonnummer: 07251/97840. Alternativ können Sie uns auch eine Mail schreiben: verwaltung@lusshardt-gms.de Beachten Sie bitte, dass uns die Grundschulempfehlung in jedem Fall bis zum 11. März im Original vorliegen muss.

Welche Unterlagen benötigen Sie für die Anmeldung?
 
Das Formular zur Anmeldung (siehe unten) Die Geburtsurkunde oder ein anderer Identitätsnachweis Ihres Kindes, z. B. Pass Die Blätter 3 und 4 der Grundschulempfehlung im Original Kopie eines Nachweises der Masernschutzimpfung (z.B. Impfpass) Wenn Sie als Eltern getrennt leben, aber beide sorgeberechtigt sind: Vollmacht
              
Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Dokumente auszudrucken, senden wir Ihnen die Unterlagen gerne zu – oder Sie kommen zur Anmeldung einfach zu uns an die Schule, wir halten die Formulare für Sie bereit.

Wir freuen uns auf Sie!


Ihr Team der Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken

Lußhardtschule Forst: Lehrer und Erzieher werden getestet (02. März 2021)

Ab sofort besteht für alle Lehrkräfte der Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken und allen Betreuern der Forster Betreuungseinrichtungen ( vier Kitas unter der Betreuung der katholischen Kirche und der Gemeinde, des Waldkindergartens, den zwei TigeR-Gruppen und der kommunale Spielkiste) die Möglichkeit, sich freiwillig testen zu lassen. Vor wenigen Tagen hat das Sozialministerium alle Kommunen in Baden-Württemberg informiert, dass zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens sowie zur Aufrechterhaltung des Schul- und Betreuungsbetriebes eine Teststrategie landesweit eingeführt wird. Inhalt dieser Strategie sind  freiwillige Testungen der Lehrer und Erzieher. Im Vorfeld hat die Landesregierung ein kostenfreies Angebot für Antigen-Schnelltests beschlossen. Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Marienapotheke und der Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken eine Teststruktur in der Schulturnhalle der Lußhardtschule aufgebaut. Die Antigenschnelltests werden über die Marienapotheke unter der Koordination von Apotheker Matthias Sparn beschafft. Dienstags und donnerstags steht dieses kostenlose Angebot allen Dozenten der Forster/Hambrücker Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zur Verfügung. Die Fäden laufen im Rathaus in Forst zusammen. Die Einrichtungen und die Schule melden den Testbedarf der verantwortlichen Sachgebietsleiterin Anke Brecht, die alle Beteiligten dann eng mit einbindet. Die Organisation erfolgt durch Schulleiter Stephan Walter, Konrektor Dr. Wolfgang Halbeis und Hausmeister Harald Fetzner. Vor Ort haben Apotheker Matthias Sparn, Sachgebietsleiterin Anke Brecht und Hauptamtsleiter Heimo Czink sich vom Start der freiwilligen Testungen überzeugt. Die Testungen führen Mitarbeiterinnen des örtlichen Seniorenheimes im Kirchengarten unter der Trägerschaft der Gemeinde durch.
Bildtext: Apotheker Matthias Sparn (Mitte), Sachgebietsleiterin Anke Brecht (rechts) und Hauptamtsleiter Heimo Czink (links) haben sich vor Ort von der erfolgreichen Durchführung der Testungen in der Schulturnhalle informiert

Neuwahl von JugendBeWegt-Team auf breiter Basis (23. Februar 2021)

  Entstanden ist das Team von JugendBeWegt Forst bereits 2015 aus einer Initiative der Jugendstiftung Baden-Württemberg und dem Landesjugendring Baden-Württemberg. Diese stellten seinerzeit Gelder bereit, um die Jugendbeteiligung in den baden-württembergischen Kommunen zu fördern. Schließlich forderte eine 2015 vorgenommene Änderung der Gemeindeordnung eine stärkere politische Beteiligung junger Menschen auf kommunaler Ebene. Aus einem losen Zusammenschluss Jugendlicher, formierte sich zunächst ein Projektteam.  Legitimiert wurden deren aktuelle Vertreter und Vertreterinnen erst später, durch eine Wahl, welche im Rahmen einer Jugendversammlung im Jägerhaus durchgeführt wurde. Die meisten Bürger denken bei JugendBeWegt zwangsläufig zuerst an das von ihnen organisierte Forster Streetfoodfestival, welches vor der Pandemie drei Jahre lang stattfand, von Jahr zu Jahr größer wurde und sich zu einem Highlight im Forster Veranstaltungskalender entwickelte.     Doch in der Vergangenheit engagierte sich das Team in vielerlei Hinsicht und brachte sich mit vielfältigen Ideen und Aktionen in das Gemeindegeschehen ein. So bereichern sie beispielsweise seit Jahren durch kreative Angebote das Forster Ferienprogramm, wie auch das Sommerfest des Jugendhauses, wirkten bei Aktionstagen zum Umweltschutz mit, besuchten die Gemeinschaftsunterkünfte von Geflüchteten, woraus sich neue Kontakte und neue Freundschaften ergaben. Ebenso erwähnenswert ist die Organisation eines Besuchs einer UN Jugenddelegierten an der Lußhardtschule und ihre Unterstützung der kommunalen Jugendarbeit. Hier brachten sie sich in die Gestaltung des Offenen Treffs mit ein und begleiteten die Jugendsozialarbeiter bei der aufsuchenden Arbeit. Schon seit längerem wünschte sich das Team von JugendBeWegt, eine neuerliche und breitere Legitimation für ihr Tun. Diesem Wunsch kam der Gemeinderat im November nach, als er beschloss, im Frühjahr 2021 eine Online-Jugendwahl durchführen zu lassen. Bereits im Vorfeld der Gemeinderatssitzung wurde Bürgermeister Bernd Killinger eine Unterschriftenliste überreicht, mit welcher das JugendBeWegt-Team ihrer Forderung, nach einer Neuwahl mit breiter Legitimation, Nachdruck verliehen hat. Auch jetzt, im Vorfeld zur Wahl, unterstützen sie aktiv die Kandidatensuche. Der Aussage von Bürgermeister Killinger: „Demokratie lebt auch von einer aktiven Jugend, die bereit ist für ihren Ort und für die Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen“, stimmte das Team beim letzten Onlineaustausch daher geschlossen zu. Christian Holzer, Politischer Sprecher des Teams, ergänzte: „Eine Veränderung geschieht nicht durch Geisterhand, sondern durch das Engagement von Menschen. Eine Kandidatur für das junge Gremium lohnt sich auf jeden Fall“. Für die anstehende Wahl, welche ausschließlich online durchgeführt wird, ist die Kandidatensuche mittlerweile angelaufen. „Es ist sehr erfreulich, dass aus dem Kreise der Jugendlichen, welche sich mit ihrer Unterschrift für die Einrichtung einer Jugendvertretung einsetzten, schon fünf ihre Bereitschaft zur Kandidatur erklärten“, stellt Bernd Köhler, bei der Gemeinde Forst für die Förderung der Jugendbeteiligung zuständig, fest. Alle Forst Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahre, die an der Mitwirkung in einem solchen Gremium interessiert sind, können sich noch bis zum 19.03.2021 als Kandidat oder Kandidatin zur Wahl stellen. Hierzu müssen sie nur einen Bewerbungsbogen ausfüllen. Dieser kann ab dem 22.02.2021 von der Gemeindehomepage unter www.forst-baden.de heruntergeladen oder im Bürgerbüro der Gemeinde abgeholt werden. Unschlüssigen wird empfohlen, sich an Bernd Köhler zu wenden. Er informiert und berät zu allen, die Jugendwahl betreffenden, Fragen. Für interessierte, aber nicht gewählte Jugendliche, wird es auch weiterhin die Möglichkeit der aktiven Mitwirkung geben. Schon in der Vergangenheit profitierte JugendBeWegt, teils auch nur auf einzelne Projekt beschränkt, von der Lust einzelner Jugendlicher, sich an diesem oder jenem Projekt zu beteiligen. Dieser offene Charakter soll auch zukünftig unbedingt erhalten bleiben. Die zu wählende Vertretung soll schließlich ein Bindeglied zu möglichst vielen jugendlichen Gruppierungen darstellen. Nur so kann sie letztendlich auch einer gewünschten Sprachrohrfunktion gerecht werden. Alle weiteren Informationen zum Thema Jugendwahl sind ab sofort auf der Gemeindehomepage, unter Gemeindeleben/Jugend/Jugendwahl, zu finden. Wahlberechtigt, bei der im Zeitraum vom 12.04.21 bis 30.04.21 stattfindenden Wahl, sind alle Forster Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren. Kurz vor Wahlbeginn erhalten sie mittels Brief der Gemeindeverwaltung ihren individuellen Zugangscode, der ihnen die Wahlteilnahme ermöglicht.  
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2021 ist Briefwahl besonders empfehlenswert (17. Februar 2021)


Wählen ist Bürgerrecht – und Bürgerpflicht. Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt, sollte man unbedingt zur Wahl gehen. Während der Beschränkungen der Corona Pandemie ist die Briefwahl eine gute Möglichkeit kontaktlos und sicher zu wählen. Schon seit Jahren ist die Briefwahl besonders einfach, mit einem Klick auf der Startseite der Homepage der Gemeinde Forst kann man seine Briefwahlunterlagen beantragen. Auch über den QR-Code gelangen Sie automatisch zum Antrag.
Jeder Wahlberechtigte kann die entsprechenden Unterlagen ohne Angaben von Gründen beantragen. Sie benötigen dazu nur ihre Wahlbenachrichtigung mit dem Wahllokal und der Wählernummer. Das Ziel ist, allen unkompliziert die Stimmabgabe von überall aus zu ermöglichen. Damit kann eventuell sogar die Wahlbeteiligung erhöht werden. Für alle, die dennoch direkt im Wahllokal ihre Stimme abgeben wollen, wurden in Forst für die Landtagswahl 2021 extra 4 Wahllokale eingerichtet, damit nicht zu viele Menschen aufeinandertreffen.
Bitte beachten Sie den Hinweis auf Ihrem Wahlbrief. Dort steht, zu welchem Wahllokal Sie am 14. März gehen müssen, auch wenn Sie in früheren Jahren in einem anderen Wahllokal gewählt haben.
Neben den bekannten Wahllokalen in der Aula der Lußhardtschule und der Jahnhalle, können dieses Jahr im Alex Huber Forum der Waldseehalle und der Turnhalle der Schule die Wahlscheine in die Urne gesteckt werden.

Die Gemeinde hat in den Wahllokalen besondere Hygienemaßnahmen vorbereitet, weist aber ausdrücklich auf die Maskenpflicht hin und bittet die Wähler - zur eigenen Sicherheit - einen eigenen Kugelschreiber zum Ausfüllen des Wahlschein mitzubringen. Da die Abstandsregeln unbedingt eingehalten werden müssen, ist es auch empfehlenswert, nicht die „Stoßzeiten“ zu wählen, sondern antizyklisch zur Stimmabgabe zu gehen. Falls doch Wartezeiten entstehen sollten, bleiben Sie bitte im Freien und bilden keine Gruppen.

Forst, Hambrücken und Ubstadt-Weiher organisieren Schülertransport in Eigenregie (11. Februar 2021)

 
Nicht nur eine moderne digitale Ausstattung und ein umfangreiches Bildungsangebot sind ausschlaggebend für die Wahl der weiterführenden Schule, die Erreichbarkeit über eine strukturierte ÖPNV-Anbindung ist schlichtweg ein Grundkriterium für die Schulwahl.Nachdem die Erfolgsaussichten für die Kostenübernahme einer Schulbusverbindung von Weiher über Forst nach Hambrücken durch den Landkreis Karlsruhe nach Ablauf eines Probejahres als sehr gering bis unmöglich eingestuft wurden, haben die drei Gemeinden und der Landkreis Alternativen gesucht, weil die bestehende umständliche Verbindung von Weiher über Ubstadt und das Bruchsaler Krankenhaus bis Forst/ Hambrücken von der Elternschaft als nicht akzeptabel eingestuft wurde. Es blieb nur die Option den Schülertransport selbst zu organisieren. Um die Sicherung der Zweizügigkeit der Gemeinschaftsschule Forst/Hambrücken (GMS) weiterhin zu gewährleisten hat der Gemeinderat Forst in seiner Sitzung am 8. Februar mehrheitlich die Firma Hassis OHG, Östringen, mit der Durchführung des freigestellten Schülerverkehrs von Weiher über Forst nach Hambrücken beauftragt. Hieraus ergeben sich Kosten in Höhe von rund 56.000 Euro, die sich die drei beteiligten Gemeinden nach Abzug einer Kostenbeteiligung des Landkreises von maximal 19.000 Euro teilen. Im Zuge der Auftragsvergabe wurde vereinbart, dass neben den Haltestellen in Weiher zusätzlich die Haltestellen Forst Löwen und Forst Hambrücker Straße bedient werden. „Diese Lösung war ein Kraftakt, der sich über zwei Jahre erstreckt hat. Ich danke den Nachbargemeinden für die Beteiligung und dem Landkreis für die Mitfinanzierung. Dem Elternbeiratsvorsitzenden danke ich herzlich für die konstruktive Mitarbeit und alle Eltern bitte ich, das Angebot umfassend zu nutzen, weil davon der zukünftige Bestand des Busverkehrs abhängt“, so Bürgermeister Bernd Killinger. Die Eltern der Schüler werden rechtzeitig zum neuen Schuljahr über die Konditionen des Angebots und über die Buchungsmöglichkeiten informiert. Das Angebot soll für alle Schüler gelten, welche die Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken besuchen. Voraussetzung ist der Erwerb eines Jahrestickets für den freigestellten Schülerverkehr zum Preis von 300 Euro. Schülerinnen und Schüler mit einer ScoolCard können nur die Busse der KVV-Linien benutzen, für die Nutzer des freigestellten Schülerbusverkehrs ist hingegen die Mitbenutzung der KVV-Linien ausgeschlossen.Der Erfolg des Schülerbusverkehrs und die Fahrgastzahlen werden fortlaufen überprüft und das Ziel der drei Gemeinden ist, die Finanzierung der Buslinie so bald als möglich an den Landkreis abzugeben.

Zur Schulanmeldung punktet die Lußhardt Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken mit schlagkräftigen Argumenten (11. Februar 2021)

 
 
 
Die Gemeinden Forst und Hambrücken investierten in den letzten Jahren viel Geld in die digitale Ausstattung der Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken. Auch Mithilfe von Fördergeldern des Bundes und der Länder aus dem „DigitalPakt“, begann an den beiden Schulstandorten Forst und Hambrücken bereits eine technische Aufrüstung, als „Homeschooling“ noch nicht das Thema der Nation war. In der Krise ist die Gemeinschaftsschule nun im Vorteil, denn die sogenannte „SmartSchool“ verfügt über ein Ökosystem bestehend aus digitaler Infrastruktur, einem digital ausgearbeiteten pädagogischen Konzept und Lehrerfortbildungen, mit welchem digitale Bildungsinhalte im Praxisbetrieb angewendet werden können. In der Absicht, den Erwerb von digitalen Kompetenzen für Schülerinnen und Schüler (SuS) nachhaltig zu verbessern, beantragte man bereits 2019 Fördergelder und startete mit der digitalen Vernetzung des Schulgebäudes, der Einrichtung von WLAN, sowie dem Kauf von digitalen Endgeräten wie interaktive Tafeln und mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets).
Mit ihrer zukunftsorientierten Marschrichtung hat die Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken frühzeitig eine Vorreiterfunktion im Landkreis Karlsruhe übernommen, die den SuS nun in diesen Krisenzeiten zugutekommt und eine Zweizügigkeit der Sekundarstufe im neuen Schuljahr gesichert hat. So hat man bei der Lehrerschaft und den Trägergemeinden Forst und Hambrücken die Sätze aus Kreisen des Kultusministeriums mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass die „verschmähten“ Gemeinschaftsschulen allgemein in der Krise besser als alle anderen Schulformen aufgestellt seien.
Ein weiterer zentraler Pfeiler der pädagogischen Arbeit an der Lußhardt-Gemeinschaftsschule ist das vielfältige Angebot an Arbeitsgemeinschaften. Neben den schulinternen Angeboten, zu denen unter anderem die Pflege der schuleigenen Vivarien, zahlreiche Sportangebote, Theater-Workshops, Flötenkurse und der Schulchor zählen, pflegt die Lußhardt-Gemeinschaftsschule eine Reihe von Kooperationen, die allerdings Corona bedingt fast alle in den letzten Monaten leider nicht durchgeführt werden konnten. Eine Ausnahme bildete das von Schulsozialarbeiterin Sonja Hoffmann ins Leben gerufene Schulradio Lußhardt FM. „Gerade jetzt, wo die Kontakte zwischen den Klassen beschränkt wurden und die Schülerinnen und Schüler aufgrund eines strengen Hygienekonzepts die Hälfte ihrer Pausen im Klassenzimmer verbringen müssen, soll unser Schulradio die Gemeinschaft stärken“, sagte Hoffmann.  Die produzierte Sendung wurde auf die Online-Lern-Plattform moodle hochgeladen und kann als Podcast von den SuS nachgehört werden.
Aktuell hat man mit dem virtuellen Tag der offenen Tür auf der Homepage der Lußhardt Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken viele Möglichkeiten sich einen Eindruck über die zahlreichen schulischen Aktivitäten und die Räumlichkeiten zu verschaffen.
Aber nicht nur eine neueste digitale Ausstattung und ein umfangreiches Bildungsangebot sind ausschlaggebend für die Wahl der weiterführenden Schule, eine gute Erreichbarkeit ist schlichtweg ein Grundkriterium für die Schulwahl. Um die Sicherung der Zweizügigkeit der Gemeinschaftsschule Forst/ Hambrücken (GMS) weiterhin zu gewährleisten muß eine gut strukturierte ÖPNV-Anbindung für die Schüler existieren. Da die Angebote des ÖPNV nicht zufriedenstellend waren, hat man sich in den Gemeinden entschlossen einen freigestellten Schülerbusverkehr zu organisieren. Nach Ermittlung der Kosten hat sich ergeben, dass die Gemeinden Ubstadt-Weiher, Forst und Hambrücken hier eine Kooperation eingehen wollen und sich die Kosten dafür teilen. So ist die Erreichbarkeit der Schulstandorte in der Zukunft gewährleistet.
Der neue Anmeldezeitraum für die weiterführenden Schulen ist vom 8. bis 11. März 2021. Die Anmeldung kann in Präsenz, aber auch per E-Mail, per Fax oder fernmündlich erfolgen.
Informationen zur Schulanmeldung : www.lusshardt-gms.de

Entscheidungen im Gemeinderat über Lärmaktionsplan und Stellplätze (11. Februar 2021)

 In der Gemeinderatsitzung Forst am Montag, 08.Februar sollten mehrere Themen einer Entscheidung zugeführt werden, die die Verwaltung über mehr als ein Jahr intensiv beschäftigt haben.Bei der Stellplatzsatzung einer Kommune gibt es als Grundlage die Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO) zu beachten, die vorsieht, dass bei der Errichtung von Gebäuden und Wohnungen für jede Wohneinheit pauschal ein Stellplatz herzustellen ist. Des Weiteren ist die Herstellung von Fahrradabstellplätzen zwingend. Die allgemeine Regelung der LBO orientiert sich dabei nicht an den örtlichen Bedarfen, ermöglicht aber eine eigene kommunale Stellplatzsatzung zu erstellen. Um hier eine zufriedenstellende Regelung zu finden wurde in Forst die Firma Modus Consult mit einer Analyse beauftragt, die die Anzahl notwendiger Stellplätze im ganzen Ortsbereich zu ermitteln. Dem entsprechend fasste der Gemeinderat mehrheitlich den Beschluss, dass in bestimmten Straßenabschnitten aus verkehrs- bzw. städtebaulichen Gründen ein erhöhter Stellplatzbedarf von 2,0 oder 1,5 pro Wohneinheit ab 60m2 erforderlich ist. Zusätzlich sieht diese Satzung in diesen Bereichen auch zwei Fahrradabstellplätze vor. Dieser Satzungsbeschluss ist jetzt auch für Teilbereiche der Gemeinde binden, die bisher keinem Bebauungsplan unterworfen waren.Stufe 3 Lärmaktionsplan.Laut Bundesimmissionsschutzgesetz ist jede Gemeinde verpflichtet einen Lärmaktionsplan zu erstellen. Der Schutz der Bevölkerung vor Umgebungslärm ist eine Angelegenheit der Gemeinden, der Beschluss darüber obliegt dem Gemeinderat. Der Gemeinderat Forst stimmte den Maßnahmen der 3. Runde des Lärmaktionsplanes zu und beauftragt die Verwaltung die erforderlichen Mittel für die Umsetzung einzelner Maßnahmen in den Haushalt einzuplanen. In diesem Zusammenhang wurde dem Rat der Vorschlag unterbreitet die Höchstgeschwindigkeit im Ort zu vereinheitlichen. Auf den Hauptdurchgangsstraßen wird Tempo 40 vorgeschlagen, auf allen Nebenstraßen soll Tempo 30 gelten. „Das ist eine schlanke Regelung, die Klarheit für alle Verkehrsteilnehmer bringt, leicht zu merken ist und den Schilderwald deutlich reduziert“, so Bürgermeister Killinger. Dieser Vorschlag fand keine Mehrheit im Gemeinderat. Die CDU Fraktion brachte mit Unterstützung der Freien Wähler den Antrag ein, dass die Tempo 50-Bereiche auf den Nebenstraßen nicht wie von der Verwaltung vorgeschlagen auf Tempo 30, sondern nur auf Tempo 40 reduziert werden mögen. Da dies Auswirkungen auf die Beschilderung hätte und die Mehrkosten spontan nicht beziffert werden konnten, wurde die Verwaltung beauftragt, die Vorlage zu überarbeiten, um auf der Basis der Varianten Gegenüberstellung zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Entscheidung kommen zu können. Bürgermeister Bernd Killinger bat darum, eine einheitliche Regelung zu finden, die obendrein die Kosten und die sinnvolle Umsetzung im Blick behält. In einem weiteren Schritt hat der Gemeinderat die Umsetzung verschiedener anderer Maßnahmen zugestimmt, wie z.B. einem beidseitigen Fahrradschutzstreifen zwischen Zeiligstraße und dem Kreisverkehr am Postweg. Der Bürgermeister erinnerte hier daran, dass alle diese geplanten Maßnahmen unter dem Vorbehalt der Haushaltsgenehmigung stehen.Alex Huber ForumWegen Mängel am Boden des Alex Huber Forums wurde ein Teilbetrag der Schlussrechnung der Handwerkerfirma einbehalten. Daraufhin verklagte die Fachfirma die Gemeinde Forst auf Auszahlung. Ein vom Gericht beauftragter Sachverständiger stellt in zwei Gutachten fest, dass der Boden in verschiedenen Bereichen Mängel aufwies. Der Gemeinderat beschließt einstimmig dem ausgehandelten Vergleich zwischen der Gemeinde Forst und der Fachfirma zuzustimmen. 

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