Aktuelles für Bürger und Besucher

Trauer über Tod von Toni Huber (01. Juni 2021)


Auch in seiner Heimatgemeinde Forst ist die Trauer groß über den viel zu frühen Tod des Rastatter Landrates Toni Huber. Als bisher einzigem Forster Bürger ist ihm gelungen diese hohe Position zu erreichen. Der 56-Jährige war als Gemeindeinspektorenanwärter ab 1985 bei der Gemeinde Forst beschäftigt und hatte vom 1. Juli 1991 bis 18.12.1993 hier die Stellung des Hauptamtsleiters inne. Beendet hat er die Anstellung in seiner Heimatgemeinde, weil er zum Bürgermeister von Weisenbach gewählt wurde. 25 Jahre erfüllte er dieses Amt mit großem Engagement und erfreute sich außerordentlicher Beliebtheit. Als Mitglied des Kreistages Rastatt wurde er 2005 Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und 2019 zum Landrat des Landkreises Rastatt gewählt.
Während der ganzen Jahre hielt Toni Huber immer den Kontakt zu seiner Heimatgemeinde Forst. Jedes Jahr kam ein Bus mit Kindern, im Rahmen des Weisenbacher Ferienprogrammes nach Forst, um hier einen schönen Tag zu verbringen. „Toni Huber war von Beginn meiner Amtszeit wie ein väterlicher Freund für mich, er hat mich in Gemeindefragen unterstützend begleitet, dafür bin ich ihm sehr dankbar“, sagt Bürgermeister Bernd Killinger anlässlich der Todesnachricht. „Sein Zuspruch und seine moralische Rückendeckung werden mir sehr fehlen. Unser aller Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern und seiner Mutter.“
Toni Huber wird auf eigenen Wunsch hin seine letzte Ruhestätte auf dem Forster Friedhof finden

Betreuung in den Pfingstferien (21. Mai 2021)

Wegen zu geringer Teilnehmerzahl kann es in der 1. Woche der Pfingstferien keine Kinderbetreuung geben.
Falls bis Mittwoch, 26. Mai 2021,12 Uhr mindestens 5 Anmeldungen eingehen, kann für die 2. Ferienwoche eine Betreuung angeboten werden.
Anmeldungen bei Anke Pabst, Tel. 07251/ 780-108 oder per Mail an pabst@forst-baden.de

Ab sofort tägliche, kostenlose Corona Schnelltests möglich (21. Mai 2021)

Auf Grundlage der aktuellen Bekanntgabe des Landratsamts sind im Corona-Testzentrum in Forst ab sofort täglich kostenlose Corona-Schnelltests möglich. Damit können besonders auch die Heideseebesucher die Testpflicht laut Corona Verordnung einhalten.
 

Voller Impfschutz für Ü 80-Jährige und Erstimpfung für Ü 70-Jährige durch MIT (18. Mai 2021)

 Bereits am Dienstag nach Ostern war ein Mobiles Impfteam in Forst, damals für den Personenkreis 80Plus. Diese Aktion war ein sehr großer Erfolg und durch die nun erfolgte Zweitimpfung am 18. Mai kann man davon ausgehen, dass der aufgerufene Personenkreis - bis auf wenige Ausnahmen - vollständig gegen eine schwere Corona Infektion geschützt ist. Auch die Altersgruppe 70Plus wurde durch das MIT des Landkreises in Forst bereits am 1. Mai erstgeimpft, am 12. Juni gibt es dann für diese Gruppe den Zweittermin. Die Möglichkeit der Vor-Ort-Termine durch die Mobilen Impfteams ist ein willkommenes Angebot des Landes, zusätzlich zu den Zentralen Impfzentren und den Kreisimpfzentren. Speziell in Forst konnten so 360 Impfwillige versorgt werden, für die eine Fahrt zu einem Impfzentrum beschwerlich gewesen wäre.Dank der großen Zustimmung der Bürgerschaft konnten die Bürgermeister des Landkreises erwirken, dass die Mobilen Impfteams direkt in den Gemeinden zum Einsatz kommen. „Der Einsatz um weitere mobile Impfteams hat sich bezahlt gemacht. Ich danke dem Landrat für die Fortführung dieses Angebots, das neben den Hausarztimpfungen und den Impfungen im Kreisimpfzentrum ein dritter wichtiger Pfeiler ist, um so vielen Impfberechtigten wie möglich ein Impfangebot zu machen. Eine flächendeckende Impfung bietet die größte Chance für eine Rückkehr in eine neue Normalität und die Impfung hat auch das Potential die Testung überflüssig zu machen. Weil das so ist, brauchen wir auch in Zukunft mobile Impfteams für alle Altersgruppen vor Ort und zwar so lange bis alle impfbereiten Personen bedient worden sind und wir die Impfteams auslasten können“, so die Sicht von Bürgermeister Bernd Killinger. 

Schnitzeltag des Reitverein Forst (11. Mai 2021)

Schnitzel-Tag statt Pfingstturnier
Das traditionelle Pfingstturnier des Reitvereins Forst kann auch dieses Jahr leider nicht stattfinden, was für den Verein und alle Pferdefreunde mehr als traurig ist. Dennoch gibt es am Pfingst-Sonntag die berühmten Reitverein-Schnitzel zum Abholen!
Abgeholt werden kann am Pfingstsonntag zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr, allerdings nur auf Vorbestellung.
Aus Umweltschutzgründen bittet der RV die Gefäße zum Abholen von Zuhause mitzubringen! Dem Naturschutz zuliebe verzichten wir auf Einwegbehälter, das bedeutet, wir haben KEINE Verpackungen vorrätig. Das Befüllen der mitgebrachten Schüsseln und Behälter findet unter geltenden Corona-Hygienevorschriften statt.
Bestellen können Sie bis spätestens Dienstag, 18. Mai 2021:
Entweder online unter:  https://reitverein.pfah.li
oder telefonisch bei Brigitte Taylor unter 0170-3009662 und Anette Krämer-Händel unter 0173-7223917 :
Paniertes Schnitzel mit Bratensoße
mit Brötchen                                                    7,50 Euro
mit Kartoffelsalat                                            10,50 Euro
mit Spargelgemüse und Bandnudel              15,00 Euro
Leider ist der Verzehr vor Ort wegen der Corona-Vorschriften derzeit nicht möglich.

Neues Corona-Testzentrum ist gestartet (05. Mai 2021)

Am  6. Mai ist das Corona-Testzentrum in Forst gestartet. Täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr werden kostenlose Bürgertests angeboten (auch samstags, sonntags und an Feiertagen), ohne Voranmeldungen. Bürgermeister Bernd Killinger und Hauptamtsleiter Heimo Czink haben Robin Uhlenbrock und Kimo Böhler von der ausführenden UO Covid Schnelltest UG aus Karlsruhe gleich nach dem Start besucht, um sich über das neue Testangebot zu informieren. Das Unternehmen betreibt zwischenzeitlich über zehn Testzentren von Baden-Baden, über Bruchsal und Forst bis nach Hockenheim. Forster und auswärtige Bürger können ab sofort das kostenlose Corona-Testangebot im Jägerhaus nutzen. Aber auch Gewerbetreibende sind erfreut, denn ab sofort können beispielweise die Kunden vor dem Friseurbesuch ohne Terminvereinbarung kurzfristig, ohne Termin zum Test kommen.
Schon kurz nach dem Test erfolgt eine Information per Mail oder SMS über das Ergebnis des Tests.

Mitmachen und gewinnen (29. April 2021)

Von April bis Juni haben Bürgerinnen und Bürger im Forstbezirk Hardtwald die Möglichkeit mit der Teilnahme an einer Online-Umfrage zu der Erhaltung und Verbesserung des Freizeit- und Erholungswertes im Staatswald beizutragen. ForstBW verfolgt das Ziel die Ansprüche der Bevölkerung an den Wald zu berücksichtigen und in die Bewirtschaftung des Staatswaldes einfließen zu lassen. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) entwickelte hierfür eine Online-Umfrage mit Kartierungsfunktion, in der Waldbesucher*innen Angaben zu ihrem Freizeitverhalten im Wald machen können.
Nehmen Sie jetzt teil und gewinnen Sie mit etwas Glück 50 Euro:
http://hardtwald.meinewaldzeit.de
Mehr Infos unter www.meinewaldzeit.de
Kontakt: meinewaldzeit.fva-bw@forst.bwl.de
 

Landrat besuchte Gemeinde Forst (20. April 2021)

 Flüchtlingsunterbringung, Breitbandversorgung, Klimaschutz, Anpassung der Kreisumlage und die Corona Krise waren zentrale Themen der LandkreisbereisungLange geplant war der Besuch von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel in Forst. Nachdem die Corona Fallzahlen Anfang des Jahres stark zurückgingen, hoffte man in Forst noch darauf, eine Präsenzveranstaltung durchführen zu können, was die aktuelle Lage aber letztendlich nicht zuließ. Um trotzdem einen Austausch zu wichtigen Themen möglich zu machen, hat die Gemeinde daraufhin eine Onlinekonferenz organisiert.
„Besondere Zeiten erfordern besondere Formate“, sagte Bürgermeister Bernd Killinger in seiner Begrüßung und freute sich, dass sich sieben Gemeinderäte und die jeweiligen Amtsleiter des Rathauses zur Konferenz zugeschaltet haben. Jeweils in einem separaten Raum sitzend, begrüßte auch der Landrat die Teilnehmer und betonte, dass es ihm gerade in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig sei, den Kontakt zu den Ratsmitgliedern der Kommunen aufrecht zu erhalten. Dies sei nun die erste, virtuelle Landkreisbereisung für ihn.
Er nahm Bezug auf die stark gestiegenen Inzidenzwerte seit Ostern, und erläuterte, warum der Landkreis Karlsruhe gezwungen war, bestimmte Maßnahmen zu treffen, wie zum Beispiel die sogenannte „Notbremse“ zu ziehen, die aktuell im Stadtkreis und Landkreis gilt. Auch nahm er die stark gestiegenen Mutationen zum Anlass, um für Verständnis zu werben. Die Situation lasse keinen Raum für Lockerungen, der Landkreis setze letztendlich Landesvorgabe um und habe wenig eigenen Gestaltungsspielraum. Darüber hinaus ging der Landrat auf die konstante Zahl der Geflüchteten ein, die momentan auf einem niedrigen Niveau verharrt, und zeigte sich sehr erfreut, dass Forst ein Partner im Bereich der Breitbandversorgung des Landkreises ist.

Aus den Gemeinderatsfraktionen kamen Fragen nach einer Unterstützung des Landkreises bei einer eventuellen Erweiterung des gemeindeeigenen Seniorenheimes am Kirchgarten. Hierzu bot der Landrat den Kontakt zum Altenhilfeberater des Landratsamtes an, der Handlungsmöglichkeiten und den prognostizierten künftigen Bedarf an Pflegeplätzen aufzeigen könne. Auch nach Förderung von Klimaschutzmaßnahmen, speziell für innerörtliche Sanierungsmaßnahmen wurde gefragt, wobei der Landrat hier gerne die Energieagentur des Landkreises und das Regierungspräsidium Karlsruhe als Ansprechpartner mit ins Boot nehmen würde. Bürgermeister Killinger schaltete sich zu und sagte, dass es hier in Forst bereits Projekte gäbe und man auf einem guten Weg sei.

Weiterhin brannte dem Gemeinderat das Thema B35/ Ostast unter den Nägeln, denn die Gemarkung Forst wäre davon sehr betroffen. Landrat Dr. Schnaudigel teilte mit, dass man sich noch in einer sehr frühen Planungsphase befinde und noch erheblicher Abstimmungsbedarf bestünde. Die Gemeinde werde in das Verfahren einbezogen und könne im weiteren Projektablauf Vorschläge und Einwendungen einbringen.
Allgemein war das Thema der eventuellen Erhöhung der Kreisumlage speziell wegen des Neubaus des Landratsamtes in Karlsruhe eine Frage. Der Landrat beruhigte die Räte dahingehend, dass die Kreisumlage bei einem Neubau nicht mehr als bei einer Sanierung beansprucht werden würde. Auch machte er deutlich, dass es bei dem Vorhaben keinen Zeitverzug geben dürfe, da das Bürogebäude aufgrund baulicher Mängel, Schadstoffbelastung und dem nicht mehr zeitgemäßen Energiebedarf nicht mehr lange betrieben werden könne.
Für den ÖPNV, der coronabedingt mit rückläufigen Fahrgastzahlen konfrontiert ist, wagte der Landrat den Ausblick, dass nach der Coronakrise die Nachfragewieder steigen werde und man deshalb versuche die Strukturen auch in der Coronapandemie aufrecht zu erhalten, damit die Angebote auch in der Zeit danach zur Verfügung stehen.. Die Buslinie 125 sei eine der am stärksten frequentierten Buslinien im ganzen Landkreis über deren Ausbau man im Rahmen des Klimaschutzes beraten wolle.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel bedankte sich bei den Teilnehmern und der Gemeinde Forst für diese besondere, virtuelle Veranstaltung und versprach, im nächsten Jahr das Treffen unter „normalen“ Voraussetzungen gerne wiederholen zu wollen, dann auch mit Besichtigungen wichtiger Projekte der Gemeinde und dem persönlichen Austausch mit Gemeinderat und Verwaltung.

Ab Donnerstag, 15.04.2021 wieder nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe (14. April 2021)

  Kreis Karlsruhe. Trotz Ziehung der sogenannten „Notbremse“ nach Überschreiten der Inzidenzschwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern sind die Infektionszahlen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe weiter gestiegen. Nachdem sie aktuell das Niveau vor dem langen Osterwochenende überschritten haben müssen weitergehende Maßnahme ergriffen werden. Das Gesundheitsamt Karlsruhe hat deshalb noch am Dienstag im Einvernehmen mit der Stadt Karlsruhe und im Benehmen mit den Städten und Gemeinden des Landkreises festgestellt, dass bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen die wirksame Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus erheblich gefährdet ist. Für diesen Fall ordnet das Gesetz für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe nächtliche Ausgangsbeschränkungen in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr an. Die Ausgangsbeschränkungen treten am Donnerstag, den 15. April um 0.00 Uhr in Kraft und sind bis 29. April befristet. Nachdem über die Osterfeiertage weniger getestet wurde, gingen die übermittelten und veröffentlichten Infektionszahlen zurück. Eine Woche nach dem langen Osterwochenende ermöglichen die Zahlen nun wieder einen Aufschluss über das tatsächliche Infektionsgeschehen. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zeigte in einer Videokonferenz mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern am Dienstag, 13. April die Infektionslage im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Karlsruhe auf. Heute beläuft sich die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Karlsruhe auf 163,3 und im Stadtkreis Karlsruhe auf 151,6 und übertreffen damit die Werte vor Ostern deutlich. In beiden Kreisen liegt ein diffuses Infektionsgeschehen ohne Hotspots oder größeren einzelnen Ausbrüchen vor. „Am 27. März wurde im Landkreis und am 6. April im Karlsruher Stadtgebiet die sogenannte „Notbremse“ gezogen, als die Inzidenzwerte von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten wurden. Die damit verbundenen kontaktbeschränkenden Maßnahmen und zurückgenommenen Lockerungen haben aber offensichtlich nicht gegriffen“, sagte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und weiter: „Wenn wir sehen, dass die Maßnahmen nicht ausreichen und die Verbreitung des Coronavirus so nicht gestoppt werden kann, sind wir gesetzlich dazu angehalten, weitere Schritte zur Bekämpfung der Pandemie einzuleiten. Dafür sieht die Corona-Verordnung nächtliche Ausgangsbeschränkungen vor, wie wir sie bereits zu Jahresanfang hatten. Es geht um den Kontaktverzicht“, stellt der Landrat klar. Ohne dieses Instrument werde es nicht gelingen, die Zahl der Ansteckungen spürbar zu reduzieren. 

Impfstart in Forster Hausarztpraxis  (08. April 2021)


Donnerstag, 8. April 2021, 9.57 Uhr. Herr Tusint hat es endlich geschafft, seine 1. Corona Impfung wurde ihm von seinem Hausarzt Dr. Stephan Weis verabreicht. „Bis zum völligen Impfschutz nach der 2. Impfung dauert es noch ein paar Wochen, allerdings werden die heute Geimpften schon nach gut zwei Wochen nicht mehr so anfällig für einen schweren Krankheitsverlauf sein“, erklärt Dr. Weis seinem Patienten das weitere Prozedere. Außer an Herrn Tusint wurden am ersten Tag noch 17 Impftermine vergeben, soviel als mit dem verfügbaren Biontech Impfstoff Combirnaty möglich ist. Entsprechend der behördlichen Anweisungen wird der Impfvorgang ganz genau dokumentiert. Die Uhrzeit wird festgehalten, damit auch die Nachruhezeit gewährleistet ist, die Patientenunterlagen werden erfasst und natürlich der Impfpass ausgefüllt. Das alles klappt wie am Schnürchen, Dr. Weis und seine Helferinnen sind sehr zufrieden. „Wir wollten heute gleich einen kompletten Impftag durchziehen, damit wir wissen, was möglich ist“, sagt der Arzt. Nächste Woche wird er mehr Impfstoff bekommen und in den Folgewochen soll sich die Liefermenge mehr und mehr steigern, wenn auch andere Vakzine außer von Biontech verfügbar sind. Er bittet aber noch einmal ausdrücklich darum, dass die Impftermine nur online über die Homepage hausarzt-forst.de vergeben werden, damit der reguläre Praxisbetrieb zum Wohle aller Patienten weiterlaufen kann.

Impfangebot für alle Ü-80-Jährige erfüllt (06. April 2021)

 
Bürgermeister Bernd Killinger meldet im Namen der Gemeindeverwaltung Forst glücklich: „Wir sind save mit der Impfung der Ü 80-Jährigen!“ Es wurden unter Zusammenarbeit des Familienzentrums im Jägerhaus und der katholischen Kirchengemeinde 562 Personen über 80 Jahre angeschrieben und ein Impfwunsch abgefragt. 150 Personen wurden daraufhin am Dienstag, 06. April im Alex Huber Forum durch ein mobiles Impfteam (MIT) des Kreisimpfzentrums Rheinstetten erstgeimpft. 69 Personen gaben keine Rückmeldung, alle anderen Angeschriebenen haben gemeldet, dass sie entweder in den Impfzentren oder im örtlichen Seniorenzentrum am Kirchgarten bereits geimpft wurden. Das bedeutet für die Gemeinde Forst, dass rund 500 Ü-80-Jährige gegen Corona geimpft sind, eine äußerst zufriedenstellende Quote. Die Impfungen wurden durch ein 4-köpfiges MIT durchgeführt, für die Infrastruktur und den reibungslosen, Corona gerechten Ablauf sorgte der DRK Ortsverein Forst und Helfer der Initiative Forst hilft Forst.
Nach Temperaturprüfung und Handdesinfektion nahmen Helfer von DRK und der Initiative Forst hilft Forst die Unterlagen der Impfwilligen zur Prüfung entgegen. Dr. Hodel, Leiter des MIT, führte das Aufklärungsgespräch und verabreichte anschließend den begehrten Impfstoff Combirnaty von Biontech. Nach der vorgeschriebenen Überwachungszeit durften die Geimpften, ausgestattet mit einem Termin für die abschließende Zweitimpfung, das Alex Huber Forum wieder verlassen.
 

Gemeinde Forst organisiert Impfungen für über 80-Jährige (18. März 2021)

Auch die Gemeinde Forst macht sich auf den Weg in der Waldseehalle Impfungen für die über 80-jährigen zu organisieren. Die Federführung hat dabei das Familienzentrum übernommen. In Forst ist geplant die Zielgruppe telefonisch zu kontaktieren. Dieses Angebot wird möglich, weil die Katholische Kirchengemeinde am Ort die Aktion mit Ehrenamtlichen unterstützt. Auf diese Weise kann nicht nur ein Impftermin vereinbart werden, sondern im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ist auch ein nettes Gespräch möglich, das in Lockdown-Zeiten für einen wichtigen sozialen Austausch sorgt. Das Familienzentrum bemüht sich auch um die Ein- und Anbindung der Forster Hilfsvereine DRK und DLRG, die in der Waldseehalle für einen perfekten Rahmen für die mobilen Impfteams sorgen werden.
Bürgermeister Bernd Killinger freut sich über das Zusammenwirken der ehrenamtlichen Akteure und bedankt sich dafür sehr herzlich. Ihm ist es wichtig, dass möglichst viele Hochaltrigen vom lokalen Angebot Gebrauch machen. Er ist mit dem Angebot jedoch nicht nur zufrieden. Die mobilen Impfteams sind nicht mobil genug, um die immobilen Älteren zu erreichen. Auch jüngere Impfberechtigte sind leider von der Impfung ausgeschlossen. Zudem ist der organisatorische Rahmen sehr aufwändig. Aufwand und Ertrag stehen seiner Meinung nach nicht in einem guten Verhältnis. Wenn bis zum Herbst allen 6500 Erwachsenen Einwohnern ein Impfangebot gemacht werden soll, dann muss noch viel passieren. Dankbar ist Killinger, dass die Hausarztpraxen zum Impfen bereit stehen, weil diese einen echten und wichtigen Beitrag leisten können. Wenn die Impfkampagne bis Herbst jedoch erfolgreich abgeschlossen sein soll, um einen weiteren Lockdown-Winter zu verhindern, dann muss noch mehr passieren. Über den Gemeindetag hat das Forster Gemeindeoberhaupt deshalb ein Angebot und eine Erwartung an die Landesregierung formuliert:
Ich biete dem Land an:
 - dauerhafte kommunale Unterstützung beim Impfen,
 - Bereitstellung von Räumen und Personal,
 - Organisation und Einbindung von ehrenamtlichen Akteuren mit Ortskenntnis.
 Ich fordere vom Land:
 - mindestens zweimal im Monat ein mobiles Impfteam vor Ort,
 - Kostenersatz für die Leistung der Kommune,
 - Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtlichen Helfer.“
Dem Landratsamt dankt Killinger grundsätzlich für das Angebot der mobilen Impfteams, mit denen die Gemeinde Forst schon sehr gute Erfahrungen im Seniorenheim gemacht hat. Für die Zukunft hofft er auf eine vielfache Wiederholung des Angebots in einem flexibleren Rahmen.
 

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