Aktuelles für Bürger und Besucher

 „Initiative Tunnellösung“ erwartet Prüfung einer unterirdischen Schienengütertrasse. Lebensqualität im hoch verdichteten Raum muss langfristig erhalten bleiben Meldung vom 17. Dezember 2021


 

 
Die Schienenverbindung zwischen Mannheim und Karlsruhe gehört heute schon zu den am stärksten frequentierten Strecken in ganz Deutschland. In Zukunft werden deutlich wachsende Bedarfe auf der Route erwartet, die ein Teilstück der strategisch wichtigen Trasse von Genua nach Rotterdam darstellt. Der ganzen Region ist klar, dass Deutschland den Ausbau schnell bewältigen muss, weil andere Länder ihrer Ausbauverpflichtung bereits nachgekommen sind. Klar ist ebenfalls, dass für die Schienengütertrasse in einem schon heute stark verdichteten Raum eine Trasse gefunden werden muss. Allseits wurde ein transparenter Suchprozess begrüßt, den die Deutsche Bahn angekündigt hat und aktuell durchführt. Bei den Dialogforen wird jedes Zwischenergebnis erläutert, in Workshops werden die Zwischenergebnisse vertieft und in Projektleitersprechstunden können weitere Nachfragen gestellt werden. Der Prozess erfährt sehr große Beachtung und ist auch für die Deutsche Bahn außergewöhnlich. Allein: Er löst das Problem nicht, dass die Erweiterung der Schienengütertrasse durch Ausbau oder Neubau zu erheblichen Betroffenheiten in den Städten und Gemeinden führen wird. Wann immer eine solche Betroffenheit erkannt wird, ist der Aufschrei groß. Die Dialogforen sind deshalb häufig emotional aufgeladene Veranstaltungen, an deren Ende man auch im Dissens auseinandergeht. Aktuell erfolgt im Prozess, ausgelöst durch die einzelnen Wortmeldungen, eine starke Fokussierung auf den Bereich zwischen Molzau und Karlsruhe. Der Suchraum für eine mögliche Trasse ist natürlich weit größer und es ist auch ein Verdienst der Karlsruher Erklärung, dass sich dieser von der französischen Grenze bis an den Rand des Kraichgaus erstreckt. Aber nicht nur im nördlichen Landkreis Karlsruhe, sondern auch in anderen Landkreises und Regionen vernimmt man zusehends, dass verschiedene Linienkorridore für die Städte und Gemeinden nicht akzeptabel sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn Raumwiderstandsklassen der Kategorie IV oder V betroffen sind. Wenn schon in einem so frühen Stadium das „Hauen und Stechen“ beginnt, dann stellt sich die Frage, wo das noch enden soll. Im Rahmen der Antragskonferenz vom 29. November 2021 ist dabei einmal mehr formuliert worden, dass es keine Trasse geben wird, bei der nicht hohe und höchste Raumwiderstandsklassen überwunden werden müssen. Zur Not bedeutet das die Zerteilung von Gemeinden und Abbruch von Bestandsgebäuden uvm. Natürlich ist das für die betroffenen Kommunen nicht akzeptabel. Die Frage die sich stellt ist jedoch, wie eine Alternative aussehen könnte. Viele Möglichkeiten gibt es dabei nicht, aber eine Variante drängt sich förmlich auf. Eine Tunnellösung von Karlsruhe bis Mannheim. Der Gotthardtunnel ist fast 60 Kilometer lang und hat 3 Milliarden Franken gekostet. Die Strecke zwischen den beiden badischen Metropolen ist nur unwesentlich länger und eine Tunnelverbindung liegt durchaus im Rahmen des Möglichen. Ob die Herstellungskosten mit dem Gotthardtunnel vergleichbar sind, kann hier nicht abgeschätzt werden, aber eine Prüfung sollte es wert sein. Die allgemeine Aussage der Deutschen Bahn, Tunnel werden grundsätzlich nur zur Durchquerung von Erhebungen im Gelände (Berge oder Hügel) realisiert, hält einer Überprüfung nicht stand. Die Engstirnigkeit sollte hier eine Öffnung zum Horizont hin erfahren. Wir bauen regelmäßig U-Bahnen, Unterführungen und auch im kleinen Forst Tiefgaragen. Alles nicht, weil wir durch einen Berg graben wollen, sondern ausschließlich, weil es in den stark verdichteten Siedlungsgebieten eine so große Platznot gibt, dass der Bereich unter dem Boden eine echte Alternative darstellt. Auch im Rahmen des Projektes Stuttgart 21 wurden rund 60 Kilometer Tunnel realisiert, insbesondere um Siedlungsgebiete zu schonen. Zwischen Karlsruhe und Mannheim schlägt das Herz Badens und Baden-Württembergs und zusammen mit der Südpfalz blicken wir auf eine der stärksten Wirtschaftsregionen in der gesamten Republik. Für diesen stark verdichteten Raum sollte ernsthaft eine Tunnellösung überprüft werden. Es wäre eine technisch machbare Lösung, die jegliche oberirdischen Raumwiderstände schont, die Schall- und Lärmsituation umfassend kontrolliert und die Einhaltung des ehrgeizigen Zeitplans bis zum Planfeststellungsverfahren garantiert. Die Tunnellösung scheint auch die einzige Variante zu sein, die die Harmonie zwischen den Regionen und den Städten und Gemeinden erhalten könnte. Die „Initiative Tunnellösung“ verlangt von der Deutschen Bahn die Prüfung einer durchgehenden Tunnelvariante von Mannheim bis Karlsruhe und fordern die Bundesregierung auf den Auftrag für die Deutsche Bahn derart zu erweitern, dass eine solche Prüfung möglich wird. Die Städte und Gemeinden im Suchraum sind herzlich eingeladen, sich der „Initiative Tunnellösung“ anzuschließen und von der Bundesregierung, den Bundestagsabgeordneten und der Deutsche Bahn eine solche einzufordern. Musteranschreiben werden gerne zur Verfügung gestellt.
Die Initiative ist nicht auf Dauer angelegt und soll auch keine straffe Organisation erhalten, sondern zielt lediglich darauf schnellstmöglich so viele Städte und Gemeinden dazu zu bewegen ein bislang latentes Interesse mit Nachdruck an die Bundesregierung, die Bundesabgeordneten und die Deutsche Bahn zu kommunizieren, so dass eine spontan konzertierte Aktion anlässlich des aktuell erfolgten Regierungswechsels am Ende einen signifikanten Unterschied macht und die Prüfung der Tunnellösung auslöst.

Bücherei im digitalen Wandel. Meldung vom 16. Dezember 2021


 
„Mehr Zeit für die Vermittlung von Lese-, lnformations- und Medienkompetenz durch Umstellung auf RFID“, unter diesem Titel wurde der Förderantrag von der Gemeindebücherei Forst an den Deutschen Bibliotheksverband (dbv) gestellt.
In der derzeitig angespannten Haushaltslage stand die Umstellung auf ein RFID-basiertes Verbuchungssystem bei der Bücherei Forst eigentlich nicht zur Debatte, da diese mit hohen Anschaffungskosten verbunden war. Mit der Förderung durch das Digitalprogramm ,,WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive im Rahmen von NEUSTART KULTUR", der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), konnte der hohe finanzielle Aufwand, der bei der Umstellung auf RFID anfällt, bewältigt werden – es wurde der Gemeinde für dieses Projekt die höchste Fördersumme von 50.000 Euro bewilligt, was gut 90 Prozent der Anschaffungskosten bedeutete.
„Die Einführung dieses neuen Systems erleichtert die Ausleihe für alle“, sagt Edina Bärwald, Leiterin der Bücherei Forst. „Wir haben dann mehr Zeit, die wir in die Leseförderung investieren können und um uns persönlich um die Wünsche unserer Besucher zu kümmern.“
Die Ausschreibung der Förderung sagt : „Mit dem Programm sollen Bibliotheken und Archive dabei unterstützt werden, den Zugang zu ihren umfangreichen Angeboten und Beständen zukünftig auch unabhängig von einer Nutzung vor Ort in deutlich größerem Umfang als bisher zu sichern, neuartige (digitale) Formate der Wissens- und lnformationsvermittlung zu entwickeln und ein nachhaltiqes hybrides Angebotsportfolio mit einer Kombination aus digitalen und analogen Services dauerhaft und flächendeckend zu etablieren.“ (Zitat aus dem Zuwendungsvertrag - Präambel)
Bürgermeister Bernd Killinger stellte bei einer Vorführung des neuen Selbstverbuchers in der Bücherei fest, dass die Umstellung verbunden mit der Neuanschaffung von PCs und diversen Umbaumaßnahmen ein weiterer Schritt zur Digitalisierung der Gemeinde Forst ist. „Es hat sehr schnell gehen müssen und ich bin dem Gemeinderat sehr dankbar, dass der Beschluss für den Antrag sehr schnell gefasst wurde. So haben wir in einer perfekten Zusammenarbeit von Hauptamt, Rechnungsamt, Bauamt, Bauhof und IT-Abteilung innerhalb von wenigen Wochen alle Voraussetzungen geschaffen, dass das System schnellstmöglich eingeführt werden kann.“
„Annährend 30.000 Medien haben wir während unserer normalen Arbeitszeit mit digital lesbaren Aufklebern bestückt und in das Bibliothekssystem eingearbeitet, damit die Bücher, CDs, DVDs und alle anderen Ausleihmedien von unserem neuen Terminal eingelesen werden können“, sagt Ines Probst. „Es ist jetzt sogar eine Stapelerfassung möglich, die mehrere Teile auf einmal verbuchen kann, sodass die Bearbeitung viel schneller geht und Wartezeiten verkürzt werden.“ Ein weiterer Vorteil in Zeiten von Corona ist, dass der Leser „auf Abstand“ bleiben kann. Er muss nicht mehr direkt vor der Ausleihtheke stehen - eine Unterhaltung und Beratung ist auch „auf Abstand“ möglich, eine Medienverbuchung jedoch nicht.
Durch die Einführung der Selbstverbuchung wird der Kunde in den Ablauf des Ausleihvorgangs mit einbezogen. Er lernt eine neue Technologie kennen, findet bei Bedarf im Bibliothekspersonal immer freundliche und kompetente Unterstützung bei der Bedienung der Technik. Gerade auch für ältere Menschen ist dies hilfreich, um die Hemmschwellen gegenüber der „Automatisierung“ der Gesellschaft (z. Bsp. bei Fahrkarten- und Kassenautomaten) zu überwinden – Stichwort: Hilfe zur Selbsthilfe. Der positiv besetzte Ort „Gemeindebücherei“ bietet dazu eine ideale Lernumgebung und gibt Impulse, sich mit den Chancen und Herausforderungen der digitalen und technisierten Welt auseinanderzusetzen. Kinder werden mit Begeisterung das Selbstverbuchungsterminal bedienen, ist es für sie schon jedes Mal ein Highlight, wenn sie ihre Medien bei Klassenführungen selbst mit dem Scanner verbuchen dürfen.
Die Gemeindebücherei Forst hat sich in den 30 Jahren ihres Bestehens von einem Ausleihbetrieb zu einem Ort der Begegnung und des Lernens entwickelt. Sie ist wichtiger Partner um Orientierung in der medialen Vielfalt und Hilfestellung beim Auffinden von Informationen zu geben. Die derzeitige Entwicklung der Medienwelt macht es erforderlich, die Bibliotheksarbeit noch stärker den Veränderungen und neuen Anforderungen anzupassen. Dies geht jedoch nur, wenn entweder mehr Personal zur Verfügung steht oder Personalkapazität freigesetzt wird. In den ersten Jahren seit Bestehen der Gemeindebücherei war es möglich, neben der Ausleihe andere bibliothekarische Arbeiten zu verrichten. Bei rund 90.000 Ausleihen im Jahr blieb dafür jedoch kaum noch Zeit.
Zum Jahresbeginn 2022 wird als perfekte Ergänzung des Systems noch eine Außenrückgabe eingeführt. Diese hat den Vorteil, dass der Kunde unabhängiger von den Öffnungszeiten agieren kann – die Außenrückgabe steht 24/7 zur Verfügung und ermöglicht eine kontaktlose Rückgabe der Medien. Des Weiteren werden neue Benutzerausweise ausgegeben, die dem Leser die Bedienung des Selbstverbuchers noch leichter machen. Zug um Zug werden die Ausweise im neuen Jahr ausgetauscht. In der Umstellungszeit können sich die Leser auch telefonisch oder per Mail in der Gemeindebücherei melden, um die neue Benutzernummer zu erfragen. Somit ist gewährleistet, dass die Onleihe und der Blick auf das Benutzerkonto im Online-Bibliothekskatalog auch durchgehend möglich ist.
„Es freut mich sehr, dass gerade im 30. Jubiläumsjahr der Bücherei Forst so eine zukunftsorientierte technische Neuerung stattfinden konnte. Ich bin stolz darauf, dass unsere Gemeindebücherei als erste kleinere Bücherei in der ganzen Region dieses Verbuchungssystem einführen konnte“, sagte Bürgermeister Bernd Killinger und bedankte sich ganz herzlich beim Team der Bücherei für die vielen freiwilligen, zusätzlichen Arbeitsstunden, die die Umstellung mit sich brachte.

Empfang zum 80. Geburtstag von Bürgermeister a.D. Alex Huber Meldung vom 30. November 2021

Der langjährige, frühere Bürgermeister von Forst, Alex Huber, feierte am 24. November seinen 80. Geburtstag. Mit einem offiziellen Empfang würdigte die Gemeinde Forst die Verdienste des Jubilares. Neben dem Landrat Dr. Christoph Schnaudigel würdigten zahlreiche Wegbegleiter das außergewöhnliche Lebenswerk während einer stimmungsvollen Veranstaltung, die selbstverständlich unter Corona Bedingungen stattfand. Bürgermeister Bernd Killinger überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde, des Gemeinderates und der Verwaltung. Er rühmte nicht nur den Ehrenbürger der Gemeinde, den Träger des Bundesverdienstkreuzes und den Bürgermeister a.D., sondern ganz besonders den Menschen Alex Huber, der die Wandlung der Gemeinde Forst während der Aufbauphase nach dem Krieg von einer kleinen, landwirtschaftlich geprägten Hardtgemeinde zu einem attraktiven Wohn und Wirtschaftsstandort äußerst vorausschauend geführt hat. „Alex Huber ist ein Phänomen seiner Zeit, er hat große Entscheidungen begleitet und symbolisiert bis heute ein höchstes Maß an Verantwortung“, sagte Bürgermeister Killinger zur Begrüßung.
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel schloss sich der Gratulation an und bemerkte treffend: „Ein Empfang für einen ehemaligen Bürgermeister in einer Halle, die dessen Namen trägt, ist bislang in meiner Amtszeit noch nicht vorgekommen. Das ist ein beredtes Indiz, dass sich Alex Huber in ganz besonderem Maße verdient gemacht. Der Landrat wies auch noch auf die frühere Verleihung der Großen Ehrenmedaille des Landkreises hin, die Alex Huber bereits zu seinem 75. Geburtstag überreicht wurde.
Der Empfang wurde musikalisch begleitet von Wolfgang Wittke, Klarinette und Ute Huber, Gesang unter der Leitung von Klaus Heinrich am Klavier.

Ehrennadel der Gemeinde Forst wurde verliehen Meldung vom 19. Oktober 2021


Die Gemeinde Forst würdigt schon seit über 10 Jahren mit einer „Bürgernadel“ besonders verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich außerhalb vereins- und kommunalpolitischer Arbeit vorbildlich ehrenamtlich engagieren. Diese Ehrungsmöglichkeit soll keine Konkurrenz zu den bestehenden Ehrungen sein und die zu Ehrenden werden aus Vorschlägen aus der Öffentlichkeit vom Gemeinderat ausgewählt.
In diesem Jahr gingen die Ehrennadel an Franz Hoffmann, Hermann Eiseler, Dirk Becker, Klaus Mohr, Bruno Raab und Michael Wernthaler.
Franz Hoffmann ist mit der heimischen Natur sehr verbunden. Ein besonderes Steckenpferd sind die verschiedensten Gartenvogelarten in unserer Region. Er kennt diese wie kaum ein anderer. Dieses Hobby betreibt er zusammen mit Herrn Werner Eiseler, der im letzten Jahr bereits für sein ehrenamtliches Engagement in diesem Bereich mit der Bürgernadel ausgezeichnet wurde. Zusammen haben sie speziell für Forst eine große Tafel mit den vierzig häufigsten Gartenvogelarten erstellen lassen. Mit Hilfe des Gemeindebauhofes und des Hausmeisters vom Seniorenheim wurde die Tafel im September 2020 im Garten des Seniorenheimes aufgestellt. Dies war eine sinnvolle Ergänzung des Seniorenheim-Außenbereichs, da die Tafel in unmittelbarer Nähe einer Gartenbank aufgestellt wurde, sodass die Senioren – während sie die Tafel lesen -, dem Vogelgezwitscher lauschen und die Vogelwelt beobachten können. Darüber hinaus hegen und pflegen Franz Hoffmann und Werner Eiseler in Forst und Umgebung, insbesondere im Gewann Almend und beim Friedhof, Brutkästen für die heimischen Singvögel. Beide sind seit Jahrzehnten bemüht die heimischen Vogelarten zu schützen und zu erhalten. Bürgermeister Killinger betonte in seiner Laudatio , dass es erfreulich sei, dass die beiden Hobbyvogelkenner auch die jüngere Generationen begeistern können. „Sie bringen interessierten, jungen Forstern alles bei, was mit der heimischen Vogelwelt zusammenhängt und schaffen so einen generationenübergreifenden Zusammenhalt. So wurde in diesem Sommer ein Insektenhotel gebaut und in der Grünanlage des Seniorenheims aufgestellt“, sagte der Rathauschef. Im Garten des Seniorenheimes ist nun im Dreiklang mit Hochbeet und der Tafel mit heimischen Vogelarten und dem neuen Insektenhotel ein Garten der Sinne entstanden, in dem BewohnerInnen und BesucherInnen Entspannung finden können.
Werner Eiseler und Franz Hoffmann engagieren sich seit Jahrzehnten im Naturschutz, als Duo, aber auch jeder für sich allein. Durch regelmäßig stattfindende Vogelwanderungen werden den BürgerInnen die unterschiedlichsten Vogelarten, deren Gesang und Lebensweise nähergebracht. Es werden Nistkästen für Vögel gebaut, angebracht und gepflegt. Um Nahrung und Schutz für Vögel und Insekten zu generieren, pflanzt das Duo heimische Bäume und Büsche. Der Einsatz von Herrn Franz Hoffmann seit vielen Jahren für die Streuobstwiesen, offene Landschaften, lebendige Randstreifen, Vögel und Insekten verdient die Forster Bürgernadel, die Werner Eisler bereits im letzten Jahr erhalten hat.
Im Februar/März 2008 wurde der Burgweg-Kreisel im Rahmen der Erschließung des Neubaugebietes „Zeilig“ gebaut, um das Neubaugebiet „Hardlach“ und „Zeilig“ verkehrstechnisch zu erschließen und eine Temporeduzierung auf dem Burgweg zu erreichen. Die Entscheidung den Kreisel von der Straße zum Inneren leicht ansteigen zu lassen und in die Mitte ein Kunstwerk der, den Scherenschnitt „Menschen- und Hasenmotive“ der Künstlerin Sabrina Hinners wurde vom Gemeinderat betroffen. Bereits im Vorfeld der Planungen hatte der Forster Fastnacht- und Tanzclub e.V. geäußert, sofern sich die Gemeinde für ein Hasenmotiv im Kreisel-Kunstwerk entscheidet, die Pflege des Kreisels zu übernehmen. Seit 2010, nunmehr 11 Jahre, pflegt ein festes Team, bestehend aus Dirk Becker, Michael Wernthaler, Klaus Mohr und Herrmann Eiseler den Kreisel durch das regelmäßige Mähen der Rasenfläche. In den Frühjahr- und Sommermonaten ist oft eine wöchentliche Mähaktion notwendig. Der Rasenmäher und der Anhänger zum Abtransport des Grünschnittes sind Privateigentum von Bruno Raab. Er stellt diesen und das erforderliche Benzin kostenfrei zur Verfügung. In den letzten elf Jahren wurden unzählig viele Arbeitsstunden für das Pflegen des Kreisels aufgebracht, die Rasenfläche im Bereich des Kreisels ist immer top gepflegt. Nicht zuletzt dadurch hat der Ortseingang eine schöne und sehr gepflegte Ansicht. Der Gemeindeverwaltung entstehen hierfür keinerlei Kosten oder Aufwendungen. „Das ehrenamtliche Kreisel-Mäh-Team kümmert sich selbstständig und eigenverantwortlich um die Pflege und Instandhaltung von gemeindeeigenen Flächen. Dieses Engagement verdient die Forster Bürgernadel“, sagte Bürgermeister Killinger bei der Ehrungszeremonie.
 

Forst wurde zur PAMINA-Klima-Kommune des Mittleren Oberrheins Meldung vom 19. Oktober 2021

Unter dem Motto „PAMINA fürs Klima“ ließ der EVTZ Eurodistrikt PAMINA in der ersten Oktoberwoche in Landau, Forst, Herrlisheim und Val-de-Moder jeweils einen Mandelbaum pflanzen. Zwischen Dezember 2020 und Mai 2021 hatten die vier Gemeinden durch das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der PAMINA-Klima-Challenge den Titel der PAMINA-Klima-Kommunen, bzw. Val-de-Moder einen Sonderpreis der Jury, gewonnen.Zu diesen Anlässen betonten die Vertreter des EVTZ Eurodistrikt PAMINA sowie die Bürgermeister der vier Gemeinden, Thomas Hirsch, Bernd Killinger, Serge Schaffer und Elisabeth Messer-Criqui, die Bedeutung des Engagements der Bürgerinnen und Bürger und riefen dazu auf, sich weiterhin grenzüberschreitend für den Klimaschutz einzusetzen. Das Projekt der PAMINA-Jugendkonferenz-Klimaschutz, das als INTERREG Kleinprojekt von der EU finanziert wurde, und die in diesem Rahmen durchgeführte PAMINA-Klima-Challenge, verfolgten über die Grenze hinweg den Klimaschutz zu stärken und die (jungen) Engagierten zu vernetzen.In Forst fand der Mandelbaum seinen Platz vor dem Haupteingang des Alex-Huber-Forums. Verschiedene engagierte Bürgerinnen und Bürger, die selbst Klima-Aktionen umgesetzt hatten, wohnten der Pflanzung bei. Unter ihnen Birgit Heiler, die als Mitglied des Netzwerks „Natürlich Forst!“ zahlreiche Klima-Aktionen initiiert hatte und bei der sich Bürgermeister Bernd Killinger stellvertretend bedankte. „Klimaschutz ist die größte Herausforderung und daher sollten sich die Gemeinde und die Zivilgesellschaft jeder auf seiner Ebene für ihn einsetzen,“ so Killinger.„La protection du climat: c‘est maintenant, c’est transfrontalier, c’est ensemble,“ unterstrich Werner Schmoll, Mitglied der Versammlung des EVTZ Eurodistrikt PAMINA, und gratulierte der Gemeinde Forst und deren Bürgerinnen und Bürgern zu dem Titel, den sie Dank der zahlreichen jetzt, grenzüberschreitend und gemeinsam umgesetzten Aktionen hatten gewinnen können.Kontakt: EVTZ Eurodistrikt PAMINAwww.eurodistrict-pamina.eu

Forst schließt sich an Karlsruher Kinderpass an Meldung vom 19. Oktober 2021

Mit Forst und Graben-Neudorf hat die SozialRegion Karlsruhe zwei weitere Mitglieder erhalten. Sie übernehmen den Karlsruher Pass und den Karlsruher Kinderpass. Entsprechende Verträge wurden unterzeichnet. Passinhaberinnen und –inhaber in den beiden Gemeinden können dann von Vergünstigungen in Karlsruher Einrichtungen profitieren, zudem machen die Gemeinden auch eigene Angebote. Insgesamt gehören nun zwölf Kommunen zur SozialRegion. Sie umfasst mittlerweile rund 500.000 Menschen im Stadt- und Landkreis.
Entsprechende Verträge unterzeichneten am 8. Oktober, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup (Karlsruhe), Bürgermeister Christian Eheim (Graben-Neudorf) und Bürgermeister Bernd Killinger (Forst). Forst führt im Laufe des Jahres 2022 den Karlsruher Kinderpass ein. Kinderpass-Besitzerinnen und –besitzer können dann den beispielsweise günstiger das Freizeitzentrum Heidesee besuchen.
„Mit der SozialRegion Karlsruhe begreifen wir die Region als gesamten Lebensraum der Menschen“, verwies Oberbürgermeister Mentrup auf die Tatsache, dass viele Menschen im Landkreis auch regelmäßig Angebote im Stadtkreis nutzten. Der Karlsruher Pass und der Karlsruher Kinderpass ermöglichten Teilhabe, auch für Menschen, die zu den so genannten Working Poor zählten. Diese erhielten zwar keine Unterstützung, etwa in Form von Arbeitslosengeld II, lägen aber nur knapp über der Bemessungsgrenze und müssten jeden Euro umdrehen. „ Der Karlsruher Pass ist eine tolle Einrichtung. Mit dem Karlsruher Pass und dem Kinderpass wird Armut systematisch angegangen“, so der Forster Bürgermeister Killinger.  Neben dem Stadtkreis Karlsruhe und den beiden neuen Kommunen Graben-Neudorf und Forst sind Bad Schönborn, Bruchsal, Weingarten, Stutensee, Eggenstein-Leopoldshafen, Pfinztal, Walzbachtal, Rheinstetten und Waldbronn Teil der SozialRegion.
Infos unter: www.stja.de

Porto wird zur Spende an Schachclub Meldung vom 19. Oktober 2021

So einfach kann es sein, Gutes zu tun. Die Netze BW ruft seit einiger Zeit dazu auf, den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. So kamen im vergangenen Jahr in Forst 1.854 Euro zusammen.Der Betrag kommt den Schachfreunden Forst 1971 e.V. zugute. Nahezu alle Vereine, die in der Regel ohnehin nicht über große finanzielle Mittel verfügen, sind von der Corona-Pandemie arg gebeutelt. Da komme der unerwartete Geldsegen gerade zum rechten Zeitpunkt, wie Markus Zieger, 1. Vorsitzender der Schachfreunde Forst 1971 e.V. anmerkt: „Uns tut jetzt jeder Euro gut, der uns und unsere Arbeit unterstützt. Und über eine Spende, die so unverhofft kommt wie diese, freut man sich doppelt.“„Die Netze BW hat da eine ganz tolle Idee gehabt – gut gemacht!“, findet Bürgermeister Bernd Killinger lobende Worte für die Aktion und ergänzt: „Mein herzlicher Dank richtet sich auch an alle Haushalte in unserer Gemeinde, die die Spende mit ihrer Teilnahme überhaupt erst möglich gemacht haben.“Informationen unter: https://www.netze-bw.de/portoaktion

DANKE an die vielen Teilnehmer der Gemarkungsputzaktion Meldung vom 19. Oktober 2021


An der diesjährigen Gemarkungsputzaktion haben trotz Coronavorgaben viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und über 300 Schülerinnen und Schüler mitgewirkt. An dieser Stelle möchte ich insbesondere den teilnehmenden Vereinen und Vereinigungen, den ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern die keinen Vereinen angehört haben, dem DRK für die Zubereitung der Lunchpakete, über 300 Schülerinnen und Schüler der Lußhardt-Gemeinschaftsschule mit der engagierten Lehrerschaft, Herrn Hans Rothweiler für die tatkräftige Unterstützung bei der Organisation, der Straßenmeisterei und den Gemeindemitarbeiterinnen und –mitarbeitern vom Bauhof und der Verwaltung herzlich danken.
Durch ihre Mithilfe wurde wieder ein wichtiger Beitrag für unsere Umwelt geleistet.
Ihr
Bernd Killinger
Bürgermeister

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